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5 (1879) SJ - Z
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4 81. Nr. 17—23.

17. Julius Schnorr von Karolsfeld, namhafter Historienmaler,geb. zu Leipzig 1794, gest. 1872 als Gallcriedirector zu Dresden. DasLexikon hat ausführlich über ihn gehandelt. Die Monogramme stehenauf Bildern, Zeichnungen, sowie auf Kupferstichen und Holzschnitten

nach denselben. Das dritte findenwir auf einem Blatte im König-Lud-wig-Album , welches die Studien derdeutschon Künstler in Rom und derenBerufung nach München durch KönigLudwig darstellt. B.Plockhorst zeich-nete die Composition auf den Stein.Das vierte Monogramm steht auf Holzschnitten nach Schnorr's Zeich-nungen : auf der Titelvignette zum Christlichen Kunstblatt von Grün-eisen, auf einer Gruppe von Männern, geschnitten von H. Bürkner, imArt-Journal 1854 etc.

18. Johann Ritter Scheffer von Leonhardshof, talentvollerHistorienmaler und Radirer, geb. zu Wien 1795, jung gest.1822, schloss sich in seiner Kunst der frommen, von Ovcrbeckeingeführten Richtung an. Das erste Zeichen findet man

auf Zeichnungen des Künstlers, das zweite auf einer Radirung, welcheden Künstler selbst vorstellt, wie er mit einer Papierrolle in denHänden auf einer Stiege sitzt. Oben rechts das Malerwappen. H. 3 Z.Br. 1 Z. 10 L. Scheffcr bediente sich auch eines figürlichen Zeichens,eines Lammes.

19. Caspar Smitz, Historien- und Fortraitmaler in England,^r-< von holländischer Herkunft, gest. in Irland 1707. ManM-n /Äf - nannte ihn den „Magdalenen-Smitz", weil er mit Vor-l±j 'CÜZ. Hebe die hl. Magdalena zum Vorwurf seines Pinselsnahm. Walpole, Anecdotes elc.^ sagt HI. p. 205, dass das Zeichenmit der Jahrzahl 1002 auf einem solchen Magdalenabildo in Painter'sHall vorkomme, aber Walpolc gibt das Monogramm nicht in obigerForm, sondern als / in S, dass man zur Erklärung einen andern Vor-namen als Caspar annehmen müsstc. Vielleicht aber hat Walpole dasZeichen nicht genau wiedergegeben.

20. Unbekannter Maler. Nach Nagler steht das Monogramm•—^ auf Zeichnungen mit Figuren und Thicren aus dem vorigenL Jahrhundert, anschcinlich von einem nordischen Künstler.

21. Unbekannter Formschneider, dessen Wirksamkeit um 1590fällt. Das Monogramm steht auf einem Blatte mit demkaiserlichen Doppeladler, umgeben von den Wappen derKurfürsten, mit der Inschrift: RVDOLPIIVS IMPERATOR

AVGVSTVS. II. 9 Z. 2 L. Br. 7 Z. 9 L. Es findet sich gewöhnlichin Sylvestre Steyr's Buch : Hisloria genealogiae Domini nostri JesuChristi etc. Frankfurt a. M., N. Basse 1594, fol.

22. Unbekannter Formschneider, wenn nicht Hans Severin,

f!Sß 0 welcher in Regensburg in der letzten Hälfte des-3=c=o 16. Jahrhunderts arbeitete. Das erste Zeichen steht& i auf der grossen Ansicht von Regensburg, zu welcher

/ * / * F. Kirchmaier die Zeichnung lieferte. Ucber dieses