Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
381
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WS. Nr. 11100—191)4.

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die dos Pontius Pilatus. In oinor Einfassung von Thieren und Pflanzensieht man unten die Monogramme der beiden Künstler II 4 7

pp. 2 Z. 8 L. r\ '

Das Tüfolohen mit den Initialen findet sich auf einer Copie nachA. Dürer's hl. Iliorunynuis. Die Gestalt dos Heiligen ist jedoeli in dasPortrait Dr. M. Luthers umgewandelt. Unten, zwischen iloiu Wappen-schilde mit den sächsischen Kurscliwertorn und dem Luther'Sohen Wappenmit der Kose, liest man:

PESTIS * EBAM * VI WS *MOKIRNS * TVA * MORS * EEO * PAPA *In den ersten Abdrücken steht in der Unterschrift PIPVS stattVIVVS. Die Platte scheint zu Anfang unseres Jahrhunderts noch vor-handen gewesen und es giobt Abdrücke aus diesor Zeit. Im Uohrigonhat das Blatt etwas Fremdartiges und gehört doch vielleicht einemanderen Künstler an, als jenem, welchem man die vorhergonaniilcnStiche zntheilt.

1900.I

o

Wilhelm Scholz, Zeichner und Maler in Berlin, geh, daselbst1824 ist durch seine Thätigkeit für die Zeitschrift „Klad-deradatsch* als einer der geistreichsten ('aricaturistenweitesten Kreisen bekannt. Seine durch den Holzschnittveröffentlichten Zeichnungen sind meist mit den Buch-staben W.S., welche zuweilen, wie hier gezeigt, zum Mono-gramme verschlungen sind, slgnlrt.

1901. Unbekannter Formschneider, wolchor um dio Mitte deslii. Jahrhunderts, wahrscheinlich in Krakau thiitig war. Pas

VC& ersto Zeichen, mit don verschlungenen Buchstaben, ebenso

-------- wie das dritto, welchem zuweilen oin Schnoidmesser beüje-

WaS geben ist, siebt man auf kleinon biblischen Darstellungen.

Das zweite Zeichen steht auf oinor Vignette mit dorn Wappen

w/c des Königs Sigisinund II. August. Diese Blätter gehören

zu den Holzschnitten, wolcho der Bibliothekar Muczkowski

in Krakau, nach don von ihm wieder aufgefundenen, alten Holzstocken,

in don vierziger Jahren publicirto.

1902. Unbekannter Ponnschneider des 10. Jahrhunderts. Soin_ Zeichen ist einer Titelvignotto entnommen, welche einen

'Wvf>5'' K(,itor mit I'undsknochton vorstellt,

1903. Unbekannter Goldschmied, welcher Ende dos l(i. oder An-fang dos 17. Jahrhunderts gelobt zu haben scheint. SeinZoiehon steht auf einom ovalen Blättchen mit Laubwerk-Arabosken, welches, was wir unentschieden lassen müssen,von einem Metall- odor Holzstocko abgedruckt ist. H. 2 Z.1 L., Br. 1 Z. 6 L. Das Zeichen war eigentlich bereitsuntor dem einseinen Buchstabon W zu geben, da man

jedoch die auf W folgenden Schnörkel für zwei S S ansehen kann unddas Zeichen vielleicht auch an dieser Stolle sucht, so glaubten wirdasselbe hier am eheston noch nachtragen zu können.

1904. Unbekannter Zeichner und Formschneider, in welchemEinige den «dien, unter dorn Monogramme WS, als Kupferstecher be-sprochenen Wolfgang Stubor odor Stibor erkennen wollen. Doch scheintletzterer Name ein ähnlicher Oollectiv-Name zu sein, wie Wenzel von