380 WS. Nr. 1898-1899.
W (T 1 n Swaneburg und dos Jan Saenredam und lieferte
W^ _/ccdp eine grosso Anzahl von Blättern nach Rubens,
. j "\a/C wf ^■ Morelsen, A. Bloemaert u. A. Auf einigen der-
VV . Wj.^w selben kommen dio gegebenen Monogramme vor.
Dor Künstler bediente sich jedoch auch zuweilen
eines aus O S bestehenden Zeichens, indom or statt Willem: Guillaumo
Nwanoburg schrieb.
1898. Walter Schultz, Zeichner und Badiror von Haarlom, gab
ein Reisework über Ostindien heraus, vvelchos auch unter
\YK folgendem Titel in doutscher Sprache orschion: Üstindischo
• WJ Roise ote. boschriobon durch Waltor Schnitzen von Haarleni.
Amsterdam 1676. Fol. Dieses Werk ist mit Stichon von C.
Decker und Johann Kip ausgestattet. Schultz selbst radirto dio Hooh-
zeits-Coremonien der Hindostaner, auf wolchem Blatte sich das obige
Zeichen findet.
1899. Wolfgang Stuber, auch Wolf Stüber oder Stiber, Kupfer-stecher und Zoichnor, soll in den letzten Deconnion dosll>. Jahrhunderts zu Nürnberg gearbeitet und sich diese!Zeichen bodient haben. Soin Name kommt;, so vielwir wisson, auf keinem Blatte vor. Zuerst wird ihrKünstler in Paul Bohaim's Verzeiebniss von l(>88 go-nannt und zwar wird er dort WolH Stibor geschrieben./.T88 Bartsch IX. p, 574, welcher zwei seiner Blätter könnt,
Wf "VW? fühlt ihn unter den Anonymou auf. Man hat Stuborauch zum Formschneider machon wollen, doch gehörendie ihm zugetheilton Holzschnitte sicher einem anderen_ _P%S . und älteren Künstler an.
P 3 *^\ Die mittelmässigon Stiche, auf welchen dio gegebenen
j yf 0C^ r 'S\ \ Zeichen vorkommen, sind:
) St. Christoph, gegenseitige Copie nach A, Dürer's
Kupferstich. B. 51. Der Heiligo schreitet linkshin durch
av/ r* den Pluss, seinon Kopf dorn auf seinen Schultern sitzenden
^^ °^ Josuskind zuwendend. Im Hintergrund der Kroniit.
Links im Wasser sieht man, an Stollo des Düror'seheH
Monogramms, auf einem Stein das obige erste Zeichen mit der Jalir-
zahl 158T. B. 1 Z, <l L., Br. 2 Z. 11 L. — Nach Androsen: 1). Pr.-
Orarettf IV p. 19, giebt es von demselben Meister noch ein Blatt mit
demselben Heiligen und in ähnlicher Haltung, aber oliue das Zeichen.
II. 2 Z. '.l I,., Br. L Z. 11 L.
Das kleine Orueilix. Gegenseitige und otwas rohe Oopie nach A.Düror's Kupferstich. Bartsch Nr. 88; Unten in der Mitte das Monogrammohne Jahrzahl, Durchmesser 1 Z. 11 L.
Christus und die Apostel, 11 Bl., stehende Figuren in Bandschaften,mit Einfassungen von Blumen und Vögeln. Die Blätter zeigen dasMonogramm und die Jahrzalden 1588 oder auch 1587. II. 2 Z. 11 L.,Br. 2 Z. 3 L.
Dio Monate, 12 Bl., stehende Eignren in Landschaften, mit de"Namen der Monate. Auf dem Blatto, welches, in einem, mit Gelassenund Trauben boladenen Weibe, den Üctober darstellt, findet man, naediHeller, unten links in dor Fcko das Zeichen des Künstlers. H. 2 Z. 2 ImBr. 1 Z. i> L.
Christus zwischen den Marterwerkzeugen. Nach ,lost Amman. Ovalaus zwei Aesten gebildet, über und unter doinsolbon die Symbole derEvangelisten, dazwischen oben dio Büsto des Kaisers Tfberius, unten