WH. Nr. 1716-1723. 317
1716. William Hassel, Kupferstecher, welcher um das Jahr 1770in England thätig war. Man kennt von ihm verschiedene
»y ii Blätter; anter Anderen stach er nach C. W. Bamfylde für
C. Ansloy'.s Eplstola familiaris 177(1, 4., auf welchen Blättornsich das Zeichen finden soll.
1717. Friedrich Wilhelm Hirt, Landschaftsmaler, geb. 1721 inFrankfurt a. M., gest. daselbst 1772. In Cassol und Mann-
TT/ U heim ""den s ' c ' 1 m 't Hirten und Heorden stafttrto Land-W. H. schaftsgoniäldo von ihm, ebenso im Stüdei'schen Institut zuFrankfurt, welche Sammlung auch zahlreiche Bleistift- undKreidezeichnungen von dem Künstler besitzt.
1718. William Hughes, Formsohucidor, welcher in der erstonHälfte dieses Jahrhunderts zu London thiitig war. Blatter vonseinor Hand Endet mau in dem Buche: The club in a din-
W H. logue etc. London 1817, 8.; fornor in Dibdin's Prachtausgabedos Decameron, London 1817: in Johnson 1 ! Typographia or tho])rinter's instruetor. London 1824, und andern Werkon.
1719. Unbekanntes Zeichen auf einem Mozzoüntostich dos BritishMuseum. Das Blatt enthält eine männliche Figur, die halball Puritaner, balb als Geistlicher gekleidet ist und halb
W. H. ex. auf einein Fasse, halb auf einor Kanzel stellt, linier derDarstellung, welche eine Satyro auf einen Bischof Burnefaus der Zeit Wilhelm III. ist, liest mau: A true bleu)Priest, a Lincey Woolscy Brother etc.
1720. Georg Michael Weissenhahn, Kupferstecher, geb. zuBohenlohe 1711. gest. zu München 1795. Er war oin
Wh, SC. Schüler von G. S. Resch und hintcrliess zahlreiche Ar-beiten, worunter einige Vignetten und Bildnisse in dieser"Woiso signirt sind.
1721. Dieses Monogramm wird, als einem anbekannten Portrat-maler angehörend, von lirulliot'I. Nr. 1012 mit-getheilt. Was der genannte Schriftstoller überdie Bilder sagt, auf welchen or das Zeichen fand,liisst uns vormuthon. dass unter letzterem Wolf-gang Heimbach verborgen ist. Derselbe war aus
dem Oldonburgischon gebürtig und übte seine Kunst eine Zeit lang inKopenhagen im Dienste Königs Friedrich III. aus. Wir haben eineandere Form seines Monograiunios bereits Band 111. Nr. 712 gegebenund uns zugleich ausführlicher über den Künstler verbreitet.
1722. Unbekannter Goldschmied, welcher in Nürnberg thätigAVI ^_ ,w_ war. Dio gegebenen Buchstaben stellen auf einem
<^Vr° rKj\yi~* mit sicherer Hand gestochenen Ulättohen, welches—. einen Blomanatrauaa vorstellt und zu den Selton-
■H' ' 0 (; betten geh** II. 1 Z. 5 L„ Br. 1 Z. 7 L.
1723. Unbekannter Kupferstecher, welcher um die Witte des
lli. Jahrhunderts in Deutschland thiitig war. Die Orna-mentstich'Sammluhg des k. k. österr. Museums f. Kunst,ii. Industrie besitzt von ihm den 'Titel einer Folge vonweissen Schweifarabesken auf schwarzem Grunde, bez.:„das Wirk Lohet den Meister etc." du. 8.
\mj'fys
w.mv.