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W. Nr. 1492 — 1500. 301
do Lon, Mollan, Edelinck, Drevet benutzt, sondern auch noue von denbesten Künstlern der Zeit, wie Balechou, Fioqaet, Sohmldt, 'Wille u.a.gestochen worden.
1492. Unbekannter, wahrscheinlich französischer Maler, nach«reichem Aubrier folgendes Blatt gestochen hat: Caesar
W. j>. Borgla, natttrlloher Sohn dos Papstes Alexander VI. Kl. 4.Der Name dos Malers lindet sieh darauf durch den Buch-staben W angedeutet.
1493. Stempel des Kunsthändlers White in London. Man Badet\V7 '' IW Welchen au '' Verlagswerken des genannten Kunsthändlers,vv es erscheint weiss auf schwarz.
1494. Thomas Wijck oder Wyck, Maler und Badirer, von Haar-lem, hat bereits Besprechung gefunden. Auch mit dem einfachen
"• Buchstaben W signirte er. So zunächst eine seiner Badlrungen,die Spinnerin, Nr. 1 boiBartsoh, welcher jedoch einen Abzug ohnedas Zeichen ?or sich hatte. Sodann auch ein Dild in der SammlangNeven zu Köln. Das Bild stellt eine kranke Prau in einem Lehnstahl dar,welcher ein Arzt den l'uls fühlt. Auf einer am Fenster stehenden Arznei-Hasche ist das Zeichen angebracht.
1495. Michael Wutky, Landschaftsmaler, geh. zu Krems 1738,gest. zu Wien 1822, signirte durch ein W zwei Aliend-Landsohaften in der ftirstl. Liechtenstein'sohen Bildergalerie
zu Wien.
1496. Unbekannter Kupferstecher, welcher folgende drei Blattei-tjt in Tuschmanier, nach J. F. Barbieri, gen. Gueroino da Centn,'' • *°, in dieser Weiso bezeichnete:
S. Bocco inoarcerato. Gr. Fol.
La oatedra dl S. Pietro. Gr. Pol.
Cephalus beweint die getödtete Procris. Qu. Fol,
1497. Philipp Wouverraann, Pferde- und Bataillenmaler, geh, zuHaarlem 1(520, gest. 1668, ist horoits eingeführt. Im Katalog
W". ^i'f Sammlang Rolas du Böser wird von ihm eine leicht undmoistorhaft behandelte llanilzeiehnuug in Bister aufgeführt,welche einen stehenden flämischen Gaul mit zerrissenem Halfter dar-stellt. Dieselbe, die Copie einor Stoop'schen Kadirung, ist bezeichnet:W. 165.. Br. 6Z.8L., H. 4 '/,. 4 L.
1498. Nach Christ. ]>. 378, bediente ein Strassburgor Künstler
Namens Widitz sich dieses Zeichens. Wahrscheinlich ist luor■vjrj- dor Zeichner und Maler Hans Weyditz gomoint, wolchor für das**• 1530 zu Strassburg bei J. Schott erschienene Brunfolsische
Contra fait-lvrüutorbuch und andero "Werke gearbeitet hat.
1499. Jan Wierx, Kupferstecher von Amstordam, kommt be-reits zu wiederholten Malon vor. Wir bemerken hier nur, dass
w. er mit dem Buchstaben W kleine Sticho mit Hoiligon und über-haupt mit Gegenständen aus der biblischenGesohiohte signirt hat.Seine Arbeiten sind oft schwor von denen soinos Bruders Hioronymuszn unterscheiden.
1500. Kin unbekannter Maler, bediente sich, nachBrolliot, diesesZeichens auf Gemälden im Gesohmaoke Poelenburg's und dos■T. van der Lys.
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