Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
300
Einzelbild herunterladen
 

.'500 W. Nr. 1487 — 1491.

wurdo in oinora Artikol über Jacopo de Barbary , Bd. III Nr. 1842,E. Harzon's Ansicht mitgothcilt, dass dio beiden Namen Walob undBarbar? cinor Porson angobörton und dass dor Italiener Parbary wiih-rond seines Aufonthaltos in Nürnberg dort Walch, d. i. der Walschooder Italiener genannt worden soi und sieh schliesslich auch selbst sogenannt habo. Dieso Annahino bat durch neuere Forschungen immerinohr an Halt gewonnon und man glaubt gegenwärtig wohl allgemeinan die Identität der beiden Künstler.

1487. Friedrich Walthard, ein Zeichner und wohl auch Malor,TV welcher, wio es scheint, in der Schweiz thätig ist. ■ Er illustrirte" • mit G. Bora und A.Anker: Sechs Erzählungen aus dem Emmen-

Ihal von Jeremias Gottheit*., Berlin und Bern 1871. Von den zahl-reioben Holzschnitten dieses Buohes tragen verschiedene die BuchstabenW., das Zeiohen WaKhard's.

1488. Claude Henry Watelet, Schriftsteller, Maler, Kupferstecherund Badhrer, geb. 1718 zu Paris, gost. ebenda 1780. Von seiner

... vielseitigen Thätigkeit giebt das Ktostlorleiikon Auskunft. Man"• kennt ungefähr 300 eigenhändig radirte Plätter von ihm, wor-unter zwei mit einem W gezeichnet sind, Das eine Blatt) kl. Fol.,stellt dio Zauberin la Strogna in einer Landschaft mit Ruinen dar undträgt dio Bezeichnung W* in F*-Mai 1783. Pas andere, ebenfallsmit W signirto Platt enthält dio (Jaricatur auf einen Ludwigsritter. PoL

1489. Gottlieb Weite, Maler und Radirer, war in der zweitonHallte des vorigen .Jahrhunderts in Mainz, seiner Geburtstadt,

W. wie in Frankfurt a. M. und schliesslich in den Ostseeprovinzoii,wo er um 171)0 in einem Dorfs bei Iteval gestorben ist, thätig.Er malte Bamboociadon und allerhand Gonrescenon, zeichnete Carica-(uron und radirte, Gwinner giebt in seinem Buche über FrankfurterKünstler das vollständigste Vorzoiclmiss der Welto'schon Padirungen,er beschreibt . r >8 Plätter. Einige derselben sind unbezeichnet, anderetragen den vollen Namen und folgende zwei Plätter sind mit dem

Buohstaben W signirt:

Ein nach rechts schreitender Pauor, welcher ein Bündel Hobs unterdem Armo trägt. H. 3!) mm., Pr. 29 nun.

Hinter einem Ifaumo kauert ein Mann, als wollte er sieh verbergeniihm zur Seite liegt eino Flinte. II. 7G mm., Hr. 101 nun.

1490. Albert Ferdinand Welzel, Kdolstoinsehnoider, war, naoh-doiu er in Porlin und Paris gearbeitet, längere Zeit in Dresden

w. thätig, wo er am 5. April 1878 in dor Pliit.be seiner Jahre ge-storben ist. Er gehörte zu den Wenigen, welche die von unsererZeit so vernachlässigte Uthoglyptik noch künstlerisch ausübten. Das k.Grüne Gewölbe besitzt von ihm einige gut geschnittene Intaglien, dar-unter einen Rauehtopas mit einem balzenden Aiierhahn, welchor untenmit der Initiale des Künstlernamens signirt ist.

1491. Unbekannter Maler, nach wolohom sin Bildniss des Philippe

de Commines, Seigneur d'Argenton (1609) von M. Aubort

Tl/ - . in der Enrope illustre gestochen ist. Letzteres bereits

• -'"'■'■• mehrfach erwähnte Werk ist die, auch unter dem Namen

des Oilieuvre'sclicn Werkos bekannte, wichtige Porträt"

folge von o. 600 Plattem, welcho in den Jahren 1766 — 1768 zu Paris

erschien. Es sind für dioselbe nicht nur früher gostochono Platten von