Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
275
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V*S. No. l.'WO — l.'iso. 275

Cartoucho den Titel führt: Novus liber coronatus facillimus et perUtilis omnibusq. aurifieibus. per Johanem A Sonde aurifäbrum Ham-burgemem Invenlus et .sculptus Noribergae 1618. Die ebenso schönenals seltenes Blättor sind mit den Buchstaben YS gezeichnet-, letzteredürften sich auf den van oder von Sande beziehen. H. 140 mm,,Br. 175 mm.

1386. Unbekannter deutscher Kupferstecher, welcher in der

ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts lobte. Das orsto dergegobonon Zoiehen schreibt Gori III, p. 249 dorn V. Solis6 . zu. Hrulliot I, 2075 fand os aber auf Keinem Blatte jenes

Vt'i Meisters vor. Solis bediente sieb auch gewöhnlich eines

anderen Zeichens, und dosswegon wollte Brulliot auf einschlecht copirtos Monogramm des Johann Ladenspelder

Svon Essen schliossen. Das zweite Zeichen befindet sichnach einer handschriftlichen Mitthoilung auf einem% j. grossen gestochenen Blatte von 1542, wolches den

\/ ' Leichnam dos Herrn vorstellt.

' Dann findet sich das Monogramm F V S auf einem

Holzschnitte mit dem Bildnisse dos berühmten Rechts-gelehrten Samuel Heilandj dieses sehöno Porträt muss zu Anfang dos1(5. Jahrhundert« gefertiget worden sein. EL 5 Z. 2 L., Br. .'! Z. 10 L.

1387. Mathias van Somer, ein mittelmässigor Kupferstecher,v _ über welchen oben schon gehandelt worden, bediente siehT.B. S, iiu f einigen Bildnissen noch dieses Zeichens.

1388. Jan von Somer oder Someren, Maler, Stocher in Schab-manier und Kunsthändler, geb. zu Amsterdam umKil.5. Die meisten seiner Schabblatter tragen denausgeschriebenen Namen; andere sind, wie bereitsim vorigen Bande getagt, mit den Initialen J. V. S.bezeichnot. Auch dioso Monogramme kommen vor.Das orsto steht auf einem Blatte mit einem bär-tigen l'rolilkopfe; das andere Monogramm auf einemlllatte mit der Susanna, im liado. Vergl. L de La-borde: Histoire de la Gravüre on man. noiie, p. 136u. 188, Im Loxikou sind 47 Radirungen und Schwarz-kiinstblättor verzeichnet. Kramm gibt hierzu Er-gänzungen.

Noch bat es einen jüngeren Künstler des Na-mens Jan van Somer gegelten, dessen Herkunft undLebensumstände unbekannt sind.

1389. Ventura Salimbene, genannt ü Cavaliere Bcrüacqua,

Maler und l'adiror.V-S.I. Das hier mitgothoilto Zeichen, mit Ventura Salimbene

Incidit oder Invonit zu deuten, findet sich auf vier Blättern,wovon zunächst zwei von Salimbene selbst gestochen sind :

St. Joachim und Anna erblicken dio hl. Jungfrau auf einer Wolkeim Himmel, mit welcher sie durch zwei Boaenzweige verbunden sind.Links unton im Rand«: V. S. I. 1B90 und rechts: St. Fo. Ro. (Statuformis Romae). H. 7 Z. 6 L. und 5 L. Band. Br. 5 Z. '.) L. Es gibtviorerlci Abdrücke, welche im Künstler-Lexikon beschrieben sind.

Die Vermählung dor hl. Jungfrau. St. Joseph steht links, Mariarechts und der Hohepriester logt ihre Händo ineinander. Im Grunde

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