VS. No. 1373 — 1378. 273
Diosos schöne Blatt ist von einem italienischen Meister aus derfrüheren Zeit dos 17. Jahrhunderts. Kr hat die Nadel mit einer Fertigkeitgeführt, welche glauben liisst, dass dioss nicht der erste und einzige Vor-such war. Hechts unten an dem beschatteten Storno ist noch oin zweites,aber undoutliches Zoichon, welches aus C P zu hostohon scheint.
1373. Bin unbekannter Kupferstecher, dor älter als Virgil Solisist, hediento sich dieses Zeichens auf oinom Blatte, welches
\/«/" don Apostel Paulus darstellt. Kniostück, mit horizontal über-arbeitetem Grunde. H. 2 Z. 8 L., Br. 2 Z.
1374. Jean Vauquer, Zeichne] und Kupferstecher von Blois istboroits eingeführt. Das hier gegebene Zeichen steht auf
j, ~ Blattern mit Qoldschmiedsmugtem, Der obere Theil der-V • J • selben onthält oin reiches Blumen- und Groteskenwerk, doruntoro Tlioil dio Bossins zu Dosen, Uhren und dorgl.
1375. Ein Valerio Spada soll am 1672 Sohreibmeister oinos Prinzenvon Toscana gewesen sein und ist jedenfalls mit dem vonuns oben unter No. 13G3 eingeführten Maler iinil Radirer
*• o. identisch. Mau (indot von ihm ein Werk von 7o Blättern,welche in Federzeichnungsmanier verschiedene Compo-sitionon, Ornamente, Arabesken u. dergl. als Muster für Sohönschreiberenthalten. Die Bliittor 33, 34 und 35 zeigen Schrift in Oartouchen,wolche in Holz goschnitten sind. Sie tragen die obigen Initialen. —Noch ist uns oin Alphahot auf zwei radirton Blättern mit 22 BgürlichenDarstellungen bekannt. Jede hat einen leeres Kaum für den Buch-staben. Auch auf diesen Blättern lindet man die Signaturen Spada's.
1376. Valentin Sezenius, Goldschmied und Kupferstecher, welcherin dor ersten Hallte dos 17. Jahrhunderts in Deutschland und,
tt r< nach Einigen, auch in Italien thätig war. Sein aus den*»> Namcnsinilialon bestehendes Zeichen soll sich, nach ('brist undBrulliot, auf den Blättern oinor Folge mit Goldschmiedsver-zierungen vorfinden. Wir ■ kennen die Blätter nicht. Vielleicht ist es<lio Polgo, wolcho sich im Katalog der Ornainentstich-Sammhing desiistorr. Museums wie nachstehend beschrieben findot:
ß Hl. Magere, schwarze, weiss incrustirte Schweife mit Thieren.1 Blatt ein Liebespaar zwischen naturalistischen Bauinzweigen. In M.Beithlor's Manior. Auf dem Titel in oinom Oval: Valentin Sezenius 1619.Auf don übrigen Blattern dio Jahreszahl 1620. IG. und qu. 16.
1377. Georg van Scheindel, holländischer Zeichner und Badirer... p aus der ersten Hälfte dos 17. Jahrhundorts, signirto inV 'r • diosor Woiso verschiodeno Blätter. Dioselben enthalten
Landschafton, wolche mit allerhand Figuren und Sconen,wie Charlatanon, Exoeutionen u, dergl. staftirt sind. Br. 4 Z.1 L., H. 2 Z. 2 L.
1378. Carl Adolf Gottlieb von Schachmann, Kunstliebhaber, gest.zu Horronhut 1789, ist boroits eingeführt. An der betref-fenden Stelle, No. 4008 d. vor. Bandes, wurde boroits gesagt,|/ 0 P dass er nicht ungeschickt dio Kadimadel führte. Eino An-
sicht dos Todtonstoins in der Lausitz, qu. Pol., ist mit donBuchstabon VS und dor Jahrzahl 1770, Alles in Punkten,gezeichnet.
Monotjrummisten, IUI. V. 18