Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
272
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272 VS. No. 1368 — 1372.

geboren. Sein Lehrer Pomponius Laetus zu Rom legte ihm den NamenSabellieus bei. Coccius war Geschichtsschreiber. Die Clio histnriacpraeses, welche in der Vignette dargestellt ist, deutet auf des CoccinsLiteraturfach hin, und das aus den Buchstaben S. und V. gebildeteMonogramm könnte Sahellicus Viconariensis zu lesen soin.

Andererseits spricht Mi dio Annahme, dass wir es hier mit einemunbekanntes Bucharockerieiehen zu thun haben, der Umstand, dassman die Vignette mit dem Zeichen auch noch auf den Titeln andererDruckwerke findet, wie in der Titeloinfassung zu dem Dialogi pueriles 8°.

1368. Siegfried Viegelman, ein aus Hamburg gebürtigerGenre-

5 maier, welcher 1S27 in Münchon jung verstorben ist. Das

-r Zeichen stoht auf liildern mit ländlichen Seonen aus

/ Bayern und der Schweiz.

1369. Unbekannter alter Kupferstecher, unter dessen beistehen-dem Zeichen . Hcineke, Neue Nachr. p. 384, oin Blatt in t° mit

■\Sr der Kreuzabnahme beschreibt.

*^ Nach einem Katalog von Fra.uonholz in Nürnberg aus

dem Jahre 1801 findet sich dasselbe Zeichen auch auf einem

gestochenen lilatte, welches eine sitzende Prau nebst einen Kinde an

einem Brunnen darstellt. Auf einem Bande Host man Obedientia etc.

darüber steht das Zeichen. 8.

1370. Werk- und Städtezeichen, welche sieh auf einer kunstvoll

gearbeiteten Itiistung des 16. Jahrhunderts vor-

r ^ | Hj?^^ liuilen. Das erste Zeichen mit V S und Helm,

tvÄs] \v>jW einem unbekannten Plattner angehörend, Ist auf

\J/ \^/ jedem Hauptstücke der Rüstung, das zweite Zeichen

dagogen nur einmal eingeschlagen.

1371. Virgil Solis hat bereits oben eine ausführliche Bosprochunggefunden und es sind dort dio verschiedenen Formen Sinnes

3rr r' Monogrammes wiedergegeben worden. Hior haben wir esmit den Initialen zu thun, deren er sich obonfalls häufigzur Signatur bediente.V &■ Das erste Zeichen steht auf einem Kupferstiche, welcher

acht weibliche Brustbilder mit verschiedenem Kopfputa ent-hält, lieber den Köpfen: Flandern, Sachsen, Frankreich, Jlixpania,l'revsen, Nidlant, During, Meisen. Dann liest man noch auf demBlatte: Manier oder Tracht. Darunter befindet sich das Zeichen.H. 1 Z. 2 L„ Br. 5 Z. 9 L.

Das zwoito Zeichen, aus den einfachen Buchstaben V S. bestehend,kommt auf zahlreiohon Stichen und Pormsohnitten vor.

1372. Diese Initialen findot man auf einem gut gezeichneten undziemlich ausgeführten, radirten ülatto, welches oinon be-jahrten, bärtigen und einen jungon Mann hinter einem

\/ if. platten, zum Tische dienenden Steine zeigt. Der links be-findliche Alte hat eine Pelzmütze auf 'dem Kopfe und haltmit der Linken eine Korbflasche, während der junge Mannzu singen schoint. Er trägt eino mit oiner langen Feder gezierte Mütze,and fasst mit dor Linken oin gefülltos Glas. Der Hintorgrund istgrösstenteils mit einer waagrochton Strichlago ühorzogon. H, 3 Z. 4L.,Br. 6 Z.