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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
117
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TB. Nr. 567-562. 117

556. Unbekannter Kupferstecher. Unter diesem Zeichen wirdrp . bei Sykes, als schön und solten, ein gestochonos Bildniss-l • ß • des Königs Heinrich IV. von Frankreich aufgeführt. Mit

Nachricht iibor dessen Tod und llogräbniss 1610. Das Blattkönnte von cinom Glied« dor Stechorfaniilie Briot herrühron.

557. Tadens Byczkowski, oin polnischor Künstler, von wolchem_ _ wir eino lithographirto Ansicht von Wilna, Pol., mit dieser1 . O ■ Namensbozoichnung kennen.

TB

558. Von Brulliot, II. 2568, wird, unter dein Zeichen TB, einPorträt des William Middlcton, Schoriff's von Denbigshire,aufgeführt. Der genannto Schriftsteller vormuthot hinterdiesem Zeichen einen unbekannten englischen Verloger. Doch

dürfte dasselbe dem Thomas Beard angehören, einem Irliinder, welcherin der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts Bildnisse in Mezzotintostach. Man kennt von ihm folgondo derartige Blätter:

Hugh Baulter, Bischof von Annagh, nach M. Ashton 1728.

Gräfin von Ciarondon, nach Knoller.

Charles Conolly, Interpret.

John Storne, Bischof von Clogher, nach Carlton.

559. Mit T.B. zeichneten folgende Medailleure und Münzbeamte:m -n Theodor Boneton oder Bonneton, welcher zu Genf thätigi-.Jj. war un j allda 1810 gestorben ist. Hein Zeichen findot sich

auf einer Modaillo, welcho die Stadt Genf zum Andenkenan dio feierliche Aufstellung der Büste dos J. J. Rousseau 1794prägen Hess.

Tonnies Bernard, ein französischer Stompolsehneidcr. Seine Ar-beiten tragen theils oin von uns bereits oben mitgethoiltes Monogramm,theils die Initialen, welchen letzteren zuweilen noch ein P. boigefügt ist.

Thomas Bremer, Münznicistor der Stadt Hannover, 1619-1628.

660. Diese Zeichen findet man auf italienischen Münzen aus dorrp ji Zeit von 1519—1528. Der Buchstabe T ist mit Turin,

Münzstätte, und B oder auch B.B. mit Bartolomoorp i) n Brunasso, Münzmeistcr, zu erklären.

561. Theodor van Baburcn, auch, aber wohl irrthümlich, Babour^^ und Babuer geschrieben. Kr war als Maler zu

r I ^ RfitiTT T Utrecht ansässig, wo or 1670 geboren und 1624y) ' gestorben sein soll. Baburen besuchto Italienund schlosH sich ähnlicher Weise wie G. Honthorstdem Michelangelo da Caravnggio an, auch in der Wahl seiner Gegen-stände , die aus biblischen, mythologischen und gonroartigon Motivenbestehen. Näheres über seine (iemäldo in der von Dr. J. Meyer her-ausgegebenen Neubearbeitung des Künstler-Lexikons. Bd. II, p. 508.

Einos seiner Bilder, das Bildniss eines Klarinotspielors, welchossich in der Galerie Schönborn zu PommersfeMon befand, i;t T. Babfl.f. A» 1623 bezeichnet.

Das oinzige Blatt, durch welches sich der Künstler auch als Radirerbethätigte und in welchem or eines seiner Hauptgemälde: die Grab-