Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
116
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116 TB. Nr 550 — 555.

550. Fayencen, um 1710 in Ronen gefertigt, tragen diesesunbekannte Zeichen.

TB

551. Unbekannter dentscher, wenn nicht französischer Kupfer-

T,-, ■ stecher aus dor ersten Hälfte dos 16 Jahrhunderts.JJ Das Zeichen dor Gesellschaft vom Namen Josiis. In

der Mitte sieht man die flammondo Hostie, und überdersolben das hoiligo Monogramm, das Ganze vom Rosenkränze um-schlossen. Das Jesuskind sitzt auf einem verwundeten Herzon undträgt das Krouz mit dor Dornenkrone. Diese Darstellung umgibt oinBand mit der Schrift: In nomine Jesu omne (jenv fleetatvr celestium etc.Links unten ist dio Verkündigung dargestellt, mit der Schrift: Vocabi.i:turnen : eivs .- Jesvm : Lvce : J., und rechts dio Boschnoidung mitdor Inschrift: Vocatvm : est • nome : eiv.i : IHS : I/o : />. DieseDarstellungen sind in oinor droisiiiiligon Einfassung, und an dor Basisdor orsteron stobt links .T., rechts B., mit dor Jahrzahl 1548 in derMitto. Im Rande stobt: La : Vonfruternite : dv : nom : de : IHS.H 164 m., Br. 120 m.

652. Ein Blatt nach Abraham Bloemaort, dio christlicho LiobeTi darstellend, von einem unbekannten Kupforatoehor, soll mit1 -t> den Buchstaben T. B. foc. bezeichet sein. Wir habon keineweiteren Nachweise über dasselbe auffinden können.

553. Dor französische Blumenmaler Budeson oder Bodesson,_ geb. 1650, gest. 178(), signirte in dieser Weise. 4 gostochone

1 . B . Blatter, Blumenbouquets in Körbchen dargestellt, Kl. Pol,sind mit: „J. F. Chereau exeud.", und zugleich mit obigen

Initialen bezeichnet.

554. Thomas lSurford, englischer Mezzotintostocher, welcher um._ die Mitto tlos vorigen Jahrhunderts thiitig war. Er stach

X . li . Landschaften, Jagdsconen und hauptsächlich Porträts, welchemit den Initialen oder am häufigston mit dem vollen Namendes Stochers bezoiehnot sind. Ohno jede Signatur sind 12 ihm zu-geoignote Schwarzkunstblättor: Dia Monate, in Bildnissen elogant go-kleideter Damen, Halbfiguren mit Umgebung. January — Decembor.Printed by Bowles et Sayer publishod 1761. Gr. Fol.

555. Dieses Zeichen wird in einer handschriftlichen Notiz Nagler's

dem Tommaso Dolabella zugeschrioben; doch habon

T Ti w ' r keinen Beleg dafür auffinden könnon. Dolabella,

X . U . geD zu Belluno um 1580, war, nach Ridolfi, ein Schüler

des Aliense, und malte, an den Hof Sigmunds nach

Polen berufen, dort zahlreiche Historienbilder und insbesondere Bildnisse.