102 T. Nr. 489- 498.
für Buchhändler, Insbesondere den Buchhändler David Siegert in Lieg-nitz. In 1). Fried. Flügol's Geschichte der Hofnarren sind die Bildnissedes Ciinz von der Busen und des Till Eulensptegel i"ii iliui gestochen.Eine radirte Ansicht de» Kirche von Bühen ist mit T fco. he/.eichnet.Brulliot führt das Blatt, auf. ohne jedoch den Künstler nennen zukönnen. Auf einem der Tafeln in Flögol's Geschichte des Grotesk-komischen stellt T fc. Auf einigen BlSttern des Künstlers ist seinName 'J'haeiierl statt Tln.....ert geschrieben.
489. Joseph Antoine Crozat Baron de Thiers, berühmter fran-zösischer Kunstliebhaber, Sammler und Kupferätzor, gest. 1771.
^j.-f- Er ätzte u. A. einige Blätter nach Douchor, die mit T. f.
d.i. Thiers l'ocit, bezeichnet sind. KUhmlich bekannt machtesich Crozat durch die schon« Publlcation seiner reichen Sammlung inKupferstich.
490. Johann Friedrich Alexander Thiele, Maler und Kupfer-Stecher, geb. 1747 zu Dresden, gest, 1803 ebenda, war der Sohn
,^77 '' ( ' s Landschaftsmalers Johann Alexander Thiele, nach dessenBildern er viel gestochen bat, und ein Schüler von Joh. Eoos.Er erreichte seinen Vater nicht. Das hier mitgetheilto Zeichen stehtauf landschaftlichen Radirungen der {folge in klein 4".
491. In dieser Wehte ist ein kleines gestochenes Bluttuben signirt,welches ein, mit einem Kranze geschmücktes, von Lau!......-
lTTV. gebenes Stein-Monument Zeigt, Das ülättehon bildet die Titel-
Yignette zu: ,,Sturz, Erinnerungen aus dem Leben des GrafenJoh. Hartwig Ernst von Bernstori. Leipzig 1777." Möglich, dass esvon dem obengenannten Thiele herrührt.
492. Pierre Charles Tremoliere, Historienmaler and K'adirer. der, seinen Namen auf seinen tadirten Blättern auch Trämelior and
£/. Tremolieres geschrieben hat, war 17(13 zu Cbolet geboren. Er
kam früh in die Schule des Vanloo, dem er in seinen Bildern
in der Folge mit Gluck nacheiferte, ginf, r als Pensionär nach Kern und
malte nach seiner Rückkehr für Lyon verschiedene Altarbilder. Sein
letztes Gemälde war eine Darstellung dos goldenen Zeitalters. Er starb
bereits 178!) zu Paris,
Sein radirte« Werk umfasst lo Blätter. Als Hauptblatter gelten
die Taufe und die Oenlirniatiou. zwei Darstellungen aus der Folge derSakramente, welche Folge der Künstler unvollendet zurückliess.
Die obige Signatur, ein T, kommt auf einem Blatte vor, welcheseine Dame, sitzend und mit einem Fächer in der Hand, nach Watteaudarstellt. Dasselbe gebort zu einer Felge von B Blättern mit Studien,Figuren und Köpfen, nach Watteau Und anderen Meistern. Das /eichenBadet sich unten rechts. M. 319 millini., Br. 206 millim.
Wie mit dem Buchstaben T., so deutet der Künstler seinen Namenauch durch folgende Kürzungen an: Trom. Tremo. und Tremol.
493. William Makepeace Thackeray, Schriftsteller, Zeichner undsf" Kadirer, geb. 1811 zu Oalcutta, gest, 1868 zu London. Mit<S • Neigung und Talent für die Kunst begabt, hatte der berühmte
Humorist anfänglich die Absieht, sich der Malerei zu widmen.Aeussore Verhältnisse führten ihn auf dio literarische Laufbahn. Beiden glänzendsten Erfolgen, welche er auf derselben erzielte, wurde er