TA. Nr. 494 — 498.
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der Kunst nio ganz untrou. Wio er mit Vorliobo in Fraser's MagazineÜber die jährlichen Ausstellungen schrieb, so griff er auch gern selbst/.um Stifte zurück. Insbesondere war or im Anfang seiner schrift-stellerischen Laufbahn gern mit Stift und Feder gleichzeitig thätig,indem er die Carrlcatur und die literarische Skizze miteinander verband.Im Jahre 1841 veröffentlichte er von ihm gozeiclmete und radirte Illu-strationen zu seinen Romanen „Vanity-Fair" und ,,1'endennis". Zu den„Newcomes", zu .,1'hilipp" und den „Virginiern" entwarf er die Zeich-nungen. Auch dem „Punch" lieferte er zahlreiche Beiträge. Einigesist mit dem Buchstaben T. signirt.
494. Dieses Zeichen, in Gelb, findet sich nach Graosse, auf oinorTasso von omaillirtem Kupfer in dor k. Porzellan- undGefäss-Sammlung zu Dresdon. Dio Tasso ist mit farbigenBlumen auf blauem Grunde vorziert und um 1770 in
Moisson gefertigt.
Ernst Moriz Gustav Tettelbach, Blumenmaler, gob. 14. März1794 zu Dresden, gest. ebenda am 12. Decombor 1870. Bas/eichen sahen wir auf Arbeiten in Uouac.hfarbon.
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495
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496.
Eine unbekannte Porzellan-Fabrik in Thüringen bedientesich dieser Marke.
497. Nach Andreson, in „Naumann's Archiv'! XIV. p. 3, findet
sich dieses /eichen auf einem Stiche mit dem segnenden Heiland.
J^ Letzterer steht, in einem Bogen, der eben ein Medaillon mit
dem Kreuzestod (zehn Figuren) enthüll. lOine ülunionarabosko,
mit einem Vogel zur Rechten umgiebt beide Seiten des Bogens. H. 2 Z.
8 L., Br. 1 '/,. 10 L.
Das Blatt gehört, wie Andreson veriuuthot, einer grösseren Folge,Christus und die Apostel an: es ist unten im Medaillon mit obigemZeichen signirt, das sich weder bei Bartsch noch Passavant lindot. DerStecher scheint aus der Schule des Meisters S., Pass. II. p. 47 zu seinum! gehört das Blatt vielleicht der Folge im Kataloge dieses MeistersPass. III. p. 69, Nr. 201 an.
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Na
Nachlass findet sich dieses Monogramm alsdasjenige des Baumeisters dos Dimer Mün-sters verzeichnet. Nagler scheint es, derbetreffenden flüchtigen Notiz nach, denOriginal-Baurissen entnommen zu haben,welche 18GB in den Besitz des BildhauersJ. ü. Entrcs und später in das Kensington-Museum nach London kamen. Ob dem so
ist, cd) das Monogramm wirklich auf jenenKissen sich vorfindet, konnten wir nichtin Erfahrung bringen; ebenso wenig aufwas sonst die obig« Deutung des Zeichensfusst. Uebrigens scheint das Monogramm dasselbe zu sein, welchesman, nebst, der Jahreszahl 1552, an dor Dimer Miinsterorgel sieht unddas von Nagler, im erstell Bande dieses Werkes, unter Nr. 20, demBildhauer Pider Auer zugothbilt wird. Letzteres jedenfalls mit Unrocht,da das Zeichen sicher aus T. und A. gebildet ist.