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SV. Nr. 400 — 402.
^ Y ®! Y lungere Zeit in Florenz und Rom. Man hat von Ihm
n// ^p schätzbare Radir-ungen sowohl, wie Grabstichelblätter,
nach seinen, wie nach anderer Kunstler Zeichnungen.
^yf ^5/" Die Blatter sind mit seinem Namen, mit den Initialen
' r desselben oder auch mit diesen Monogrammen bezeichnet.
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Nach Robert - Dumesnil amfasst das Werk Vouillemont'
142 Nmumern.
400. Simon Vonet, Historienmaler und Radirer, geh, 1582 zn
V Paris, gest. ebenda 1G41. Er wurde von seinem Vater,
p t ' einem «ehr mittelmässigen Maler, in die Kunst eingeführt,ging dann nach London, wo er als Porträtist viel Be-schäftigung fand, später herleitete er eine französische Gesandtschaft
nach Constantinopel, von WO er über Venedig nach-Frankreich zurück-kehrte. Im Jahre 1014 siedelte er nach Kenn Über und wurde dortrasch einer der angesehensten Künstler. Man ernannte ihn zum Directorder Akademie von St. Lnca. Doch kehrte er. einein Kufe Ludwig XIII.folgend, in sein Vaterland zurück, wo er mit Aufträgen und Aus-zeichnungen überhäuft wurde. Vouet, der hauptsächlich Caravaggio undden Venetianern nacheiferte, gowann grossen Kinfluss auf die fran-zösische Kunst; P. Mignard, Chr. le Urun, B. le Sueur and andereMaler, welche im Zeitalter Ludwig XIV. glänzten, waren seine Schüler.Heber seine zahlreichen Malereien, wie über die Stiche nach ihm ver-brettet sich das Künstler-Lexikon, Einige dieser Stiche, u. A. das Bildnissiles Papstes UrUan VIII. von Claude Mollan, sind mit obigem Mono-gramm bezeichnet, und es ist anzunehmen, dass er auch Bilder in dieserWeise signirte.
Von eigenhändigen Radirungen des Meisters kennt Robert-Dumesnil,V. 7. r >, nur ein Blatt, welchem Nagler noch ein zweites hinzufügt,
1) Die hl. Familie in der Landschaft, Das Kind in den Armen derMutler hält in der Linken zwei Kirschen, und greift mit. der anderennach dein Vogel, welchen Joseph hinreicht. Halbe Figuren. Im Rande:Siede in bnutio a In madre il fii/lin l)i<> etc. Si V'imel jn. Bettip,Cum priciletiio Het/is ViSit. 11 7 Z. 5 L., Br. 7 '/,. 7 L.
'J) Magdalena in der Wüste, Kniestück nach rechts. Sie hält dasCrucifii in der Linken und legi die Rechte au! das Buch. Im Randevier lateinische Verse: Atiiore - laiitbere. iS'. Vonet Junen, le Blondexend. V. f. H. 11. 10 7, 8 L., Br. 7 /,. 8 L.
401. Unbekannter Maler, iV-^-w hier mitgetheiltes Monogramm
auf einem Bildniss des Königs Stephan Bathory von Polen
>^(j steht, l>as in Natnrgrösse und auf Holz gemalte Bild
V Z \ heiindel sich in einer Sammlung (Graf Zamoysky ?) zu
\ ^V Warschau.
*—' V Bin Porträt desselben Königs, ebenfalls auf Holz ge-
<- r-'H^'l malt, aber kleiner und in veränderter Tracht, besitzt das
[')/ .historische Museum zu Dresden. Dasselbe trägt die [n-
A S I I schrift: 8TBPHANVS. D.G* REX*POLONLE I57r. Das
Monogramm ist klein und undeutlich, aber sicher dasselbe wie auf dem
erstgenannten liildc.
Die Bilder erinnern an das Porträt Stephan Bathory's unter denHolzschnitten .lost. Amman'».
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402. Stempel eines Londoner Goldschmiedes aus der Mjtto des, » v \ 17. Jahrhunderts.