ST. Nr. 317—320. 68
Fenster hinaus. Recht« oben an der Wand hängt eine Tafel mit einemTodtengorippe. Links ron diesem steht die Inschrift.: ir>52, rechte das°Mge Zeichen. Das Blatt ist »bor nicht von 1552, sondern aus dornvorigon Jahrhundert, da das Costttm der Affen darauf deutet. Obgleich•las Zeichen mit, dem oben mitgetheiltea Moaogramm Bimon Thomaeain'sziemlich übereinstimmt so kann das Matt doch nicht diesem Künstler»»gehören. II. 5 V, l L., lir. 7 Z. 8 L
317. Karl Staubor, Zeichner und Maler zu München, seh. 1810 zu
Amberg in der bayerischen öborpfah Kr studirto zu
^T 1 <?!' f/- München unter llcws und Schnorr und hat sich später**/( / C ' durch seine Illustrationen, insbesondere durch seine
cjf_ , i Jagd-Hamoresken In den Mttnchenor Fliegenden Bllt-
<7r~> (T-5V- X tern. vortheilhaft bekannt gemacht,
' '-----' Die ersten Zoiohon stehen auf den Illustrationen
des „Schatzkästlohw dea rheinischen Hausfreundes von ,1. 1'.
Hebel. Stattgart, Cotta, 18*6*'
Die andern Zeichen auf Holzschnitten in den „Flie-ßenden Blättern". .Da« letzte Zeichen auf einem lithographirton Blatto in der Zelt-Mnrift! Asmodi. 1853.
Auch ein Gemälde, aus dem Jahre 1868, mit einem kroatischenSeidaten, welcher in GegeMWrl de« Hauers und der Iiäucm, die Schüssel'»it Kuiidelu feilen lässf, ist mit St. bezeichnet,
318. Di,. S eu beiden Zeichen begegnet man auf einem in Hol/.-M, «chnittmanier gestochenen Blatte mit den Bildnissen des«f. W Jobann und der Margaretha Luther, der Aelterndes
Dr. Martin Luther: nach I, Kranach's Gemälden aul derWartburg, Fol.
Las erste Zeichen besdeht sich anf den Zeichner, S. Thon in Wei-War, da« zweite auf den Stecher, W. Müllor., Sixt Arnim Thon. 1817 in Kiseuach gobo*», bildete sich auf der
Upriger Kunstakademie i..... unter Fr. Preller in Weimar zum Genre-
""'I Landschaftsmaler aus und ist gegenwärtig noch an, letztgenannten,)| : (l ' tliiitio ],;,- bat über 20 Blätter radirt, von denen einige ebenfallssein hier raitgotheiltos Monogramm trafen.
, In Nagte's Ktowtter-Lexikon ist ein Ueiaes Blättchen mit dreiL «ndwhaftsstttdien und .lern zeichnenden Künstler selbst als oino AroollIhon's aufgeführt. Nach Audresen, der dos Künstlers Werk beschrieben,lsl 'lies jedoch «in Irrthin. Das Klaff ist von ('. Himmel
319. Die»« Zeichen stehen auf isildnissc, in J. A. »mmermann's:
TSeriee Imaainum A»0W>t** DomueHoKne. 1773. FolDie Samralnng enthält 151 Blätter; die letzten lo,-pinx. träts sind no 1792. Der Künstler, welcher sich obig«/ Zeichen bediente, kann nur ein Copls älterer Bildnis e
r^ sein. Br dürfte der aufgeführte, von lirullint [ 81*7er».....to
X »onowammisl sei,,, nach welchem Jungwrrtii das M.....Iss dm
r/ «'hiirfürstin Maria Amalia gostocheh hat.
320. Bernhard Stange, Landschaftsmaler, geb. n Dresden 1807,w ,„,ie orsprünglich zum (Kuban der Rechtsgelehrsam-keit bestimmt, wendete steh aber spater um 1880 inMünchen der Kunst zu. Neben Rottmann hatte KahlKinlluss auf seine Ausbildung, und schon seine ersten
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