62 ST. Nr. 809-310.
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309. Johann Stoelzlin, Maler von Btongm, wa* der Sohn einesKriegsmaanee-, spatere» Schulmeisters zu (Mengen, welcher
► I i 1034 vuii einem spanischen Soldaten ermordet wurde. Johannmalt« diese Begebenheit und stellto das liilil in dor Stadt-kirehc auf. Der Kriegsgltaal waget siiidcltc or nach Ulmüber. Kr bat das Loh aiaaa gaachwkteu Porträtmalers; imfseinen Bildnissen findet sieh das beistehende Monogramm.
Im Jahre 1CG3 stabil er naeli J. Sälzlin's Zeichnung eino Karte des
(iohiofos von Ulm.
310. Unbekannter deutscher Maler, dessen hier mltgethefltesZeichen sieh auf einem Stiche von Kranz Jungwirth Indet, Das
T Blatt enthalt das Bildnis* der Maria Auialio, Kurfürstiu vonBaiern, in einem vmi sechs (ienien mit Wappenscbildohaa um-rahmten Oval. Kl. Fol.
311. Kaspar Gottfried Stuber, Maler, war Schüler von N, Pnrggetund in München thütig, wo »r im Jahre 1724 gestorbenist. liriilliut aagt, dass das Monogramm auf Kedcr-
7 O Zeichnungen historischen Inhalts vorkommt.
312. Dieses Zeichen findet man auf der in Holz geschnittenen
I Titolviguctto zum „.Schenk vnd Tutel Büchlein. Wie man einem*vj jeden Hohes oder Nidrigcn Standes Geburt oder Ainpts halben,_14_J nein gebürlichen Tutel geben oder sehreiben soll etc. Leipzig,JV. Nerlich's Widme 16:10." 8. Die Vignette zeigt den aufeinem erhöhten Stuhle sitzenden Regenten, und ihm zur Seite sechssitzende Höflinge. Das Monogramm ist gleich jenem des Tobias Stimmer;wenn aher ja eine Zeichnung desselben zu (jrunde liegt, so ist sieoberflächlich wiedergegeben. Von einer zweiten Bezeichnung kann mannur den Buehsfaheu P unterscheiden. H. 1 Z. 11 L,, Br. 2 Z. 1 L.
313. Johann Nepomuck Strixner, Zeichner und Lithograph, geb.
7 Q „ zu Alten-Oettinf,' 1782. ge»t. zu München 185"». 10s ist hereitss^\'' von diesem Künstler, und insbesondere von seiner hervor-
r^f) ragenden Stellung in der BfftwtdkekntgBgeachicfcta der Litho-—' graphie, die Bede gewesen.
Obiges /eichen steht auf einem lithographirten Blatte, welches denmit Dornen gekrönten Chrfaytuskopf nach A. Dürer vorstellt. Fol,
314- In dieser Weise signirat ein unbekannter, mittelinässigerKupferstecher des 16, Jahrhunderts. Man lindot sein Zeichen
'& auf einem Stiche mit, dein Ohristusknahen als Fischer und derUnterschrift: Aus der Welt ungestiemem meer die fisch thut fangen
(■hrisli der herr. II 2 Z. 8 L. mit dem untern Bande. Br. 2 Z.
315 Simon Thoniassin, Kupfersteeher, geb. zu Tioyes 1652,
KM& M Paris 1732. Er stammt, aus der Familie des
/•rr — ' rfcilipp Thoniassin und war der Vater des Heinrich Simon
J( y Thomassin. Man hat von ihm Bildnisse und historische
'-O^ (jejfenstünde naeh verschiedenen Meistern, chenso, in 218
9 S~ Blattern, die Sculpturen von Versailles.
316. Diesem unbekannten Zeichen begegnet man auf einem radirt.cnBlatte, welches eine Baderstube mit Affen vorstellt. In der Mittedes Blattes wird ein Alle rasirt , rechts bringen zwei Allen einenKranken herbei, und vorn rechts verbindet sich ein Alle den Fuss.Links sind zwei Allen als Zuschauer, und ein dritter sieht zum
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