S R, Nr. 286 -291. 57
Ferner findet man mit S II bezeichnete (ieprüe;e, in wlchm derarstere Buehstaba den Münzward Sigmund Scholz und der /.weile denMürumeiater Georg Nicolaus Riodncr in Nftraberg, 1704 --1770.bedeute^
286. Stephan Rauh, Landschaftsmaler, welcher, aus der Schulet , L. Richter's hervorgegangen, von ungefähr 1810-55 in DresdenO. 11, thätig war und jung daseibat gestorben ist. Wir kennen von
iIim breit ..... I schön behandelte Aquarellen, mit dem Cursjven
s - #. oder auch St. ß, bezeichnet.
287. Unbekannter Goldschmied dea 16. Jahrhunderts.
tDie Marke kommt auf zwei Stvaiisseneier-I'.ikalen der k. k.Sehatakanunei zu Wien vor. Die Pokal« sind mit vergoldetemSilber gefüttert; die Krönung des Deckels bildet ein silbernerStrauas. Fassung und Fnss sind aus vergoldetem Silber. Sowohl aml'uss als Decke] [et der österreichische Bindesohüd als lies, hauzeichenand daneben die Marke des Goldschmiedes eingeschlagen.
288. Unbokannter Giessor, welcher n Fbrohheam thätig war.„ Von ihm befindet, sieb, mit S. K. und der Jahroszah] 1571ö. lt. bezeichnet, ein Giisswerk im Dom zu Bamberg: das (.irabma.l
des Domherrn Kaspar von Berg, Vgl. Nr. 279.
289. Theodor Stockmar, Stempelachneider und Münzmejater invSp. Düsseldorf, von 1805-1818, bedient« sieh dieses Zeichens.
290. Salomon van Rombouts, amh Romhout, Landschaftsmaler.
welcher gegen Ende des 17. Jahrhundert« zu Haarlem
J> T) thätig war! Er wird in einer Mitgliederliste ,1er Ilaar-
Äj-X). lenicr Malergilde 1702 als bereits versterben aufgeführt.W. linde, vergL dessen Künstler von llmirlau in derm Zeitschr. f. bihl. Kunst 1872, schreibt dem Künstler
J\ „ folgende Bäder m: eine Eislandschafl in Hamburg
J^O'*! OO'btv Nr. 282. eine St randlandsehaf! in Leipzig Nr. 381und zwei Landschaften in der (ialerie zu Schlei»-'"''»I . tun denen die eine mit obigem Monogramm bezeichnet ist.0. Kiseninann reiht diesen IUI,lern in einein Bericht« über „die Aus-stellung von Gemahlen alter Meister aus dem Wiener Privatbesits,'
Zeitschr. f. Iiibl. Kunst. 1874, noch eine Landschaft aus dem liesitze von■'■ Klinkesch an, welche mit S. v. und It. Verschlangen sigmrt ist.Wenn sich Bombouts sonst theils selbstständig, thoüs als Nachfolger,||,s Sab,m,m K'uisdael zeigt, sieht man ihn in dem letztgenannten Bilde«hter der Einwirkung Jacob Rmsdael's. Dieses Verzeichuias von Ar-beiten unseres Meisters wird in der Kunst-Chronik von 1874, Mr. 1>.
»°n Wilhelm Scbmidt vervollständigt. Welcher zugleich die obige zweite
Bezeichnung mittheilt. Dieselbe befand sich auf einer .Landschall InRotterdam , die leider verbrannt ist.
291. Diese Inschrift findet sich auf den (icialde eines unbe-
kannten deutschen Meisters in der
— *V*R R-f'Pm WTC __ (ialerie zu Dresden. Die ligiireiirn, In
orrvßt I WHVt CompositionsteUtdieGefangeiuiehmung
Christi dar NichNiiick Die Inschrift i.-t auf dein Hute eines der"■'scher aneebraelit Sie ist bis jetzt unerklärt geblieben und wirmüssen es dahin-estein lassen. OB wir es liier mit einem Kiinstler-''■ei-lien zu t liim haben.