56 SR, Nr. 280 285.
;;ic:.M'i' V<m der linsen angeheren. Ulrieh \ o II ilri' linsen, der Sohn
eines Hans, s(nrl> in München 1503. Bi hatte einen Sehn, NamensSimon, Welche! Kiinsl ler war. Wir linden seiner in einem allen Re-gister der Münchener Zunft erwähnt,, doch ist nicht angegeben« ob orMaler oder Bildhauer war. Vielleielii folgte er dem Berufe des Vaters,
280. Sebastiano Ricci, Maler und Badirer, geb. 1662 zu Venedig)
gest. 1734 zu Reihum. Ueber sinne lahlrewhdb Gemäldfc,
Q Q \en denen viele gestnehen worden, handelt, das l.exieen.
Der Künstler hat alieb radirt. /war linden sieh beiItarlsch keine derartigen Arbeiten,, aber Nagle« Eifert ein Blatt auf:
Per bl Benedict und seine Sefcwester Schotoetioa, dai>ei in Ver»ehrnng 8t.Peter andSt.Panl, St.Bbohaa and andere Heiligen. Die hl.Jungfrau erscheint oben recht* in Wolken. St.Benedetto IVstilen/a.(Alten links H (Bastiane) Rjcoi, (ir. Pei, Im ersten sehr seltenen Druckedieses Blattei fehlt die Insehrilt.
Diesem Blatte ist. Iloeh ein /.weites a iizuloiheii ; ein seltenes Blatt,Welche*, in der Manier des rialest ruzzi radirt, dem S. Ricci neuerdings
mit Recht zugeschrieben wird:
St. Andrea., st. Fabio AI. In ganzen Figuren sieh die Händereichend. Fol. Das Blatt trägt die obige Bezeichnung.
281. S. Rah, Steni|ielsehneider, war vormiitlilieh um 1598 in
Frankfurt a. M, für Buchbinder fhatig.S R Börner fand ein Eieeanlar der Optra omnia /'. .1.
Mattliioli id. (', Baiiihino Vrancoftuti 1599, gr.fol,' we
auf dein Kinhande die Wappen des r.>m is<-ln-i I Kaisers und dos Herzogs
August von Saehsen eingepresst sind. Die Stempel Bind in Zeichnungund Seiiniii beachtenswert«, und Borner glaubt dieselben dem oben-genannten Künstler zuschreiben zu dürfen. Die vielen schmalen Ver-sierungsleisten enthalten Arabesken und Einderfiguren, welche ebenfallsgut gezeichnet sind. Das genannte Buch erschien bei Nicola us Hassans.
282. Unbekannter Kormschnpider, woteher in der zweiton Bftlftedes vorigen .lahrliiinderts in Nürnberg oder Augsburg thatig war;
™ wenigstens arbeitete er für dortige Verleger. Sein Zeichen stattu. A. auf der Vignette des Nürnberger aDgem, Gesangbuchs von 1769und auf einer Vignette am Anfang des !>. Randes v.ni Sartnri: sjbrissder AUgem. Kirchengeachichte. Augsburg 17it7. (ieringe Arbeiten,
283. S Rigand, Verleger zu Lyon im 17. Jahrhundert Er halte
zum Kmhlein ein Ftuchtbäumchen, von der Senne Be-schienen Ana" Von einem ilanubenstehonden Manne begossen,mit der Umschrift: Donec Optata Veniant Bigabo, Unter dem Bäum-
i Im n stehen auf den Boden die, liiiclistiiheii S. I,\
284. S Roy, ein niederländischer Künstler aus dem Anfang dieses
Jahrhundorts.C ~R, In der Sammlung du Bosey befand sieh \,m ihm eine
schön durchgeführte Aquarelle, welche mit den Initialen und
der .lahres/.ahl I8Q9 lignlrt war. Gegenstand der Darstellung; war:Der Halt der Spitze eines I leeret heiles mit dem Fahnenträger, Offi-zieren und Ijesehül/eii im Coslhni '\<-> drcissigjälirigon Krieges unterden Mauern einer allen Yesto.
285. Mi( diesen üllehstaholi Zeiellllele der herzoglich hraun-
u i> «.•hweigiuehe Medailleur Stephan Reinhard, dessen Arbeite»"' n ' zwischen die Jahre 1704 und 1710 fallen; doch kommt auch,wie bereits erwähnt, das R allein als Bezeichnung arrr seinen Münzen vor.