46 SP. Nr. 252—259.
252. Dioso Bezeichnung findot sich auf Stielion nach A. Watteau
und wird von Brnlliot mit Sup. perm. B6noit AudranS. per B. A. godoutot. Letzterer war Stocher und Kupforstieh-hiindler zu Paris.
253. Silvestro Pomarede, Kupferstecher und Zeichner, wolchero p p gugon Ende dos vorigen Jahrhunderts in Rom thätigo. l. l. warj so ]j ( n , ic ), Malpe, sich dieser Signatur auf einigenBlättern bedient haben. Die Blatter, welche wir von dem Künstler kennen,sind mit soinem vollen Namen bezeichnet. Bebte Hauptarbeit sind dievier Triumphe des Tizian: der Triumph dor Zeit, dor des Euhmos, dordos Todes und der dor Religion; 4 Blätter qu. fol.
254. Andrea Spinelli, Erzgiesser von Padua, war in der ersteno p p Hälfte des 16. Jahrhundorts in Vonedig thätig. Man
' ' verdankt ihm eine grosse Medaille mit dem Bildnisse desDogen Andrea Gritti und der Ansicht dor Kircho S. Francesco dellaVigna, welche der Doge 1534 von Jacopo Saneovino erbauen Hess. Aufdem Revers mit der Kircho steht: D1VI. FRANCISOl. MDXXXI11I. AN.S. P. P.
255. Zeichen auf Fayencen aus dor französischen Fabrik Sinceny;.r-\ die Signatur Pellovo's des ersten Directors der
256. Pierre le Saonr, Zeichner und Formschneidor, geb. zu Rouon-c> 1656, gest. 1716 ebenda. Er lernte bei Dr. Bellay und lieferteJ> trefflicho Schnitte, von denen einige, nach Maipe, das bei-stehende Monogramm tragen. Auch seine Söhne erster Ehe: Pierre
(1663 — 1698), und Vincent (1668—1743), sowio ein Sohn zweiterEhe, der ebenfalls den Namen Pierre führte (1669 — 1750), waren ge-schickte Fonnschneider,
257. Marke dor Meissener Porzellan-Manufactur. Das S P. M.bedeutet: Sächsischo Porzellan-Manufactur. Vgl. Dr. J. G.Th. Graosse : Guide do l'amatour de Porcolainos et dePoteries, in wolchem Buche die Zeichen, deren sich diegenannte Manufactur im Laufo dor Zeit bediente, in grosserVollständigkeit mitgothoilt sind.
SPM
258. Marke der im Jahro 1770 gegründeten PorzollanfabrikSPODF Josiah Spodo's zu Staffordshire.
259. Dio Initialen dor Worto Senatus l'opulusque Romanux, dio
bokannte Derbe dos römischon Staates, welche aufS P Q R Kunstwerken aller Art vorkommt. Das R ist häuliga<1 in andere Buchstaben abgeändert, welche alsdann,
wio auf Münzen, die Bohörden und Städto bezeichnen, auf deren Ver-anlassung dio Münzen entstanden sind . Bei dor Deutung ist dannallerdings erforderlich, dass man die lateinischen Namen der betreffen-