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SP. Nr. 246-251. 45
246. Marke der französischen Fayonco- und Porzellan-Fabrik zuSeeMU, Die Fabrik bediente sich dieses Zeichens aufFayencen iu dor zweiten Hilft« dos vorigen Jahrhunderts,als dor Benag von l'enthiövro, Gross-Admiral von Frank-reich, Ihr Protector war. Dor Anker kommt auch ohno dieBachataben vor.
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Spagr,
247. Giovanni di Pietro, Maler, wird in Urkunden, nach seinemCIT") » ssi -»y » Heimathslando: lo Spagna genannt; ebensoio.L .tX\3rJN x\_ " l!|1 "t ibu die Kunstgeschichte schlechtweg:
Spagna, Ei war ein Schulgenoase Kal'aols inPerugia; doch weiss man nicht, «rann er zu Perngino gekommen; wieman denn überhaupt bis 1507 keine bestimmte Kunde von Ihm hat.In diesem Jahro tritt er als selbstständiger Meister in Todi auf. 1517lebto er in Spoleto und wurde dort zum Tormann der I.ukasgildo ge-wählt. Crowo und Cavalcasello, weloho sich über des Künstlers lebenund Werke verbreiten, nehmen an, dass er um 1529 gestorben.
248. Jose (Jusepe) de Ribera, genannt lo Spagnoletto, von dessenn 1 t V 't Zeichen in diesem Werke schon vielfach diougnoiet rinxil ll( , )lo war Mj t dem hier mitgeteilten Bei-
nfilpttn namen findet nian einige Stiche nach Gemälden
des Meisters signirt:
Ein Schwarzkunstblatt von Charles Phillips; Isaac und Jacob, inHalbfigoren, darstellend. Darunter liest man: Isaac blessing Jacob, undeine Dedication an den Earl von Ohesterfield. Rechts steht: Spagn ölet —Pinxit, links: Charles Phillips seulp. Br. 18 Z. 9 L., H. 13 Z. 10 L,Der Rand 1 Z. 8 L.
Ein Schwarzkunstblatt von J. Dean, welches Democrit, iu sitzenderFigur uud ein Buch in den Händen haltend, darstellt. Links nutenliest man: Painted by Spagnoletto; in der Mitte: Democritus; rechts:Engraved by Jn. Dean; und ganz unten die Dedication an den Karlof Pembroke. H. 17 Z. 2 L., Br. 13 Z. 2 L. Höhe des Randes:1 Z. 8 L.
249. Pierre de Sparvier, Maler, wurde um 1660 in Italien vonSparriwer piflX. £«»ö"«che» Eltern geboren und zu Bologna von
» -tr ™~" C. Grunan unterrichtet. Spater hess er sich in
Florenz nieder, wo er 1731 gestorben ist. Kr malte Bildnisse, Historie,Blumen u. s. w. Auch soll er in Nachahmung berühmter Meister, wiedes S. Rosa, sehr geschickt gewesen sein. C. van dor Moulen stach nachihm das Bildniss des Harr; de la Harohe, Abbe de Grammont und nannteauf dem Blatte <len Maler irrig Sparriwer. Ov. Gr. Fol.
*50. Diese Bezeichnung tragen roho, ungeschickt ausgeführte
SD A II Fayencen, die zu St. Pol (I'as-de-(!alaia) im vorigen' / » *—' L< Jahrhundert gefertigt wurden.
251. Claude Gelee, genannt le Lorrain, der berühmte Land-"> P CLAJ G s( -'l'aftsmaler und Kadiror, von dessen Zeichen boreitsdie Rede war, signirto eines soinor radirten Blättorin dieser Weise. Dasselbe, ein bekanntes Matt, zeigt eine Heorde vonfünf Ochsen und einer Ziege bei der Tranke ; daneben einen Hirton,welcher sich auf seinen Stab stützt. Die Signatur findet sich, ziemlichundeutlich, unten zwischen der Doppellinie der Umfassung.