SP. Kr. 219-226. 89
219. Solon, Edelsteinschneider, welcher zur Zeit dos Kaisers
Augustus in Rom thätig war. Winekelmann, Stosch
~Ost£lN u. A. haben über den Künstler und soino Arboiton
~OytDNO~^ geschrieben. Er schnitt den Kopf des Miicenas, oder
einen Kopf, welchen man als jenen dieses berühmton
Freundos des Augustus erklärt, and bezeichnete die Arbeit mit seinem
Namen, welcher Name zu der irrigen Deutung Anlass gab, als sei hier
der bertihmto griechische Gesetzgeber dargestellt. Noch kennt man ein
Medusenhaupt, eine Victoria, u. s. w. mit obigen Bezeichnungen. Einigo
bezwoifoln die Existenz des Künstlers.
^20. Sosokies, auch Sosikles, griechischer EdclrtefanchneMw, der
Ttf'rir m ^ er ^°^ nil °' 1 Fraxitolos gelebt haben soll.
■"z-KjlKylH . . . Kino Gemmo mit dem Gorgononhaupte trügt seinenCQCQKylE Namen. Die Gemmo ist vertieft in einen ('balcodon
geschnitten.
Die erste Inschrift findet sich an der Statue einer Amazone imcapitoliniseben Museum und wird ebenfalls Sosikles gelesen; (loch dürftedieser Sosiklos kaum mit obigem Kdolstoinsohneidcr identisch sein.
221. Matthäus van Somer, auch Somr, ein um die Mitte desc Q , 17. Jahrhunderts th&tiger Zeichner and Kupferstecher, von
dem bereits im vorigen Bande anter Nr. 2229 gesprochen
worden Derselbe bezeichnete auf solche Weise das in Kupfer gestochenesBlldniss des Predigers Hieronymus Hall ZU Schwäbisch Sali.
222. Marko auf Fayencen von Mousticrs (Niodor-Alpen).
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223. Sophie fecit 1795, steht auf einer lfadirung der PrinzessinSophie von Sachson-Ooburg-Saalfeld. Das Blatt stellt Kloidermodon dar.Links sieht man einen Herrn und eine Dame, rechts promenirt oin Paar.H. 3 Z. 8 L. Br. 6 Z.
224. Marko der Thonwaarcn- und Porzellan-Fabrik von Caughloy
^ bei Brosolay. Die Fabrik, welche während ihres Bo->^ x Stehens sich verschiedene! Marken bediente, wurdo
XJ O KJ 1772 von Th. Turner gegründet. Sie lieferto 1780 daserste blauo Porzellan in England, sogenanntes Nanking.
225. Pierre Suhleyras, Historienmaler und h'adirer, gob. zu Usoz
RnuhU in p dpi in l " i "^ lll ' llo( ' 1639 ' !•■*■ zu Rom 1749. DerauuiMC in e uei. KuMS tler, seiner Zeit sehr geschätzt, war einSchüler von A. Kivalz in Toulouse. Ueber seine zahlreichen Gemäldohandelt das Künstler-Lexikon. Was seine Radirangen betrifft, ro be-schreibt ßobert Dumcsnil, Pointrc-Grav. Fr. 11.275, deren vier. Haberund Kost kennen noch' fünf andere Blattei, die jedoch Dumcsnil nievorgekommen sind; nämlich dio Marter des b. I'efrus und vier Dar-stellungen aus den fabeln l.afontaine's. Kol.
Auf einem Stiche nach einem Gemäldo dal Künstlers kommt die obigeBezeichnung vor. Es ist eine Compositum von zehn Figuren: Moloagerüberreicht der Atalante den Kopf des Kbors. Unten links: Soublo in edel., und rechts: Soaeciati ine. Kl. bl.
226. Silvestro Pesci, Münzmeister in Parma, 1658-1660.
g p Samuel Pfahler, Münzmeistor in Geis, 1673—1678 douteten" " mit diesen Buchstaben auf Münzen ihren Namen an.