34 SM. Nr. 189—197.
189. Ein unbekannter Dilettant eopirt« die Itadirung des Herrn.PA/R) Saftleven, «reiche Bartsch Nr. 29 besehreibt, Dämlich diu
O-srH) Ansicht de* Weissfrauentliorea zu Utrecht. Rechts im Unter-
rande ist das gegebene Zeichen, und link« jene« des II. Saftleven. Jn
Mitte des Randes steht: te Utrecht H. 4 Z. 11 L r. 4 Z. 4 L.
190. Eine unbekannte Marko, welche auf Fayencen vorkommt.
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191. Unbekannter deutscher Maler des 16. Jahrhunderts. DieGemälde-Sammlung zu Augsburg basitft von ihm einBildnies de« Kaisers Maximilian I., im Profil, mitgrauem, unten gerade abgeschnittenem Haar, im Pelz-rock über dem Panzer, eine graue, grüngeffitterte
Kappe mit der Krone auf dem Haupte. Auf dem schwanen abrundeist zu losen: MAX1MILIANVS. Unten seitwärts steht obiges Zeichen.
192. Unbekannter Maler, wetoho r um 1737 in München thätigrjv Tj-i war. Der Maler und Kunsthändler Felix Halm daselbst besasa►JjVjf Zeichnungen mit diesem Monogramme.
193. Susanna Maria Sandrart, Malerin und Kupferstecheria, gob.
zu Nürnberg, gest. ebenda 1718. Sie hat inS. M. I. S. F. dieser 'Weise einige Stiche nach Baphaal, Gegen-stände der Galerie Farnoso, signirt. Die Bueli-S. M. I. 8. F. «tahsn bedeuten: Sustoma Maria Jacobi San-drart filin.Eino Federzeichnung von der Hand der Künstlerin nach Seh. Bonrdon,welche die Ruhe auf der Flucht nach Bgypten darstellt und sich ehedemin der Sammlung iln Bosey befand, war bezeichnet: 8uHtnna MariaWolffyamg Moritz Endtenn, grbornt von 8anärart. 1714. Die Künst-lerin war in zweiter Ehe an den Buchdrucker W. M. Endtcr in Nürn-berg verheirathet,
194. Solon, ein französischer Künstler, früher für engfischeKnnsttöpfereien und gegenwärtig in SeTres thätig* Seine
Arbeiten, in einer ganz neuen Technik, welche man alspät sur ptlto bezeichnet, sind. In Ihrer zarten Verschmelzungvon Plastik und Malerei und zugleich in ihrer graziösenZeichnung, von grossem Heiz. Sein Monogramm ist einergrossen, im J. 1870 zu Sevres ausgeführten Vase entnommen, welchesich in der k. Porzellan- und Gefiiss-Sainmlung zu Dresden befindet.
195. Diese Buchstaben Kommen auf einem sogenannten Qlücks-
wunschthaler auf Fürst Simon August von Lippe-Detmold,S. M. .N. mtt geharnischten) Brustbilds und der Jahreszahl 1767, vor.
196. im Heiligenscheine der Matter Gottes auf altdeutschen (je-
C \/l f\ D KT inälden bedeuten diese Buchstaben: tianetacO N U r J\ Maria Ora pro Nobis.
197. Diese Buchstaben findet mau auf neapolitanischen Münzeno »«• p *s aus dem 14. und IB. Jahrhundert. SchUokeysen: Ab-
' • Kürzungen auf Münzen ete., giebt feigende Erklärung:
Die vier Buchstaben bilden, von Gold im rothen fehle, das Wappender Stadt Sulmona in den Abruzzon, Im - Alterthnm Sulino genannt und