Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
33
Einzelbild herunterladen
 

»«•»• iu.il; uuu jducusi:

S M SM

SM. Nr. 182—188. 38

Barbary; furner eine Roihe von Radirungon, unter dem Titol: Suited'Estampes d'aprüs Im deubu originaux ä la plume do Ferdinand

Kobell ot Rembrandt tirees do la eollection do S. M. In roi da Baviorepar Mathias Schmidt ä Munich 1806. Fol. Dio Initialen M. S. inobiger Stellung finden sich auf sechs radirton Blättern mit Hunden. Kl. 4.

182. In der Ausstellung älterer kunstgewerblicher Arbeiton zuDresden, 1875, befand sich eine Chatouille in vergoldetem

►SN. Silber, getrieben, mit biblischen Darstellungen, welch»,ausser mit einem Storno, noch mit den Buchstaben S M.und der Jahreszahl 1700 gezeichnet war.

183. Unbekannter Maler. Brulliot fand dieses Zeichon auf Archi-C / A7\ tokturstückon, dio ihm von einem Holländer aus dor Mitte

'Ji !-• des 18. Jahrhundorts herzurühren sehionon.

184. Mit don Buchstaben S M sind alte, deutsche Stoingeschirrc(Kölner Steingut) signirt.

Dor zweiten Marke, mit .der Jahreszahl,begegnet man auf Dolftor Fayencen.

Ebenfalls mit S. M. und den Jahres-zahlen 1B55 und 1595 signirt, sind zwei Majolica-Gofässe. Die Buch-staben boziebon sich auf Simone Marinoni, welcher um 1540 zu Bassanoeino Majolica-Kabrik griindote.

loa. Francesco Primaticcio, Historienmaler, das Haupt der<K/D A> Schule von Fontainobloau, von dessen Bezeiehnungeur . . "^^ bereits mehrfach die Rede war, wird von gleichzeitigenfranzösischen Schriftstellern, wie von Kupferstechern nach seiner PfründeSaint-Martin oder nach seiner Vaterstadt Bologna genannt. Das hiermitgetheilte Monogramm ist St. Martin de Bologna zu deuten. Eshndet sich in einer Folge von Kupferstichen, in Qu. und in Fol., welchedie von Primaticoio ausgeführten Malereien in der Schlosskapelle zuHenry wiedergeben. Das zweite, daneben vorkommende Zeichen beziehtsich auf den Kupferstecher Anton Garnier. Die Folgo ist von lotztoromdem Herrn von Fleury, Henry d'Argouge, dedicirt.

186. Diese Buchstaben nebst dor Jahreszahl 1540 sind dem9'rVTf Monogramme des Pragor Formschnoidors Paul Soverin bei-O-l !• L< gefügt, auf Holzschnitten in der böhmischen Chronik, Kronyka

Czoska, von Wenzol Hagek. Das Scverin'sche Monogramm ist unterNr. 3278 dos vorigen Bandes mitgetheilt worden.

187. Dieses Zeichen fand Passavant auf einem Flügelbildo mitrf\ A^f St. Augustin, Ambrosius und einem knienden Carthäuser<JYV*j, im Besitze des Professors Spriekmauu in Munster. Das

/t tr V J Monogramm soll nach Letzteren Scheufer oder Schäferbedeuten, einem Schüler, der zum Ring in Münster. Das Gegenstück

hat das Zeichon /& Ol uC , ist aber nicht so schön. In diesem

Monogramm und in der Bohandlungswoiso lindot Passavant dio obigeAnsicht des Professors Sprickiuann bstätigt.

188. Man begegnet diesum Zeichen auf Erzeugnissen der Porzellan-Manufactur zu Madrid. Chaffers vermuthetden Maler Sorrentini hinter diesem Zeichen.

Monogrammiateu Dd. V.