Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
35
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SN. Nr. 198-201. 86

im Lande der Peligner, am Fusse dos Gran Sasso gelogen, der Vater-stadt Ovid's und sind aus dem Distichon dossolben:

Sulmo mihi patria est, gelidis uborrimus undis,Millia qui novies distat ab urbe decom, ,

als die Anfangsbuchstaben entnommen. Sio zeigen daher die MünzstätteSiiliuona an.

198. Unbekannter Maler, welcher in der eiston Hälfte des17. Jahrhunderts in Augsburg oder Nürnberg gelebt hat In der

Sammlung des Kunsthändler« Felix Halm in München (1818)war eine Zeichnung mit diesem Monogramme.

199. Snsanna Maria Sandrart, Malerin und Kupferstecher», geb.

SAA £v zu Nürnberg 1058, gest. daselbst 1718 Von den Be-/ \ O Zeichnungen, welcher sich dieselbe bediente, war bereitsdie Bede; auch obige Initialen, doch mehr punktirt, findet man aufZeichnungen der Künstlerin. Die Kunstschule in Nürnberg bewahrteine Anzahl derartiger Zeichnungen,

200. Nicolo Scabari, Maler, geb. 1735 zu Vieen/.a, gest. ebenda 1802._i In den Kirchen Vicenza's, in l'adua und Verona, sowie in einigen,j/. Villen bei Vicenza sind zahlreiche Bilder von ihm zu findon, von

denen einige dieses Monogramm tragen.

201. Dieses unbekannte Zeichen kommt auf folgendem Holz-schnitte vor:

r> Ein altdeutscher Tambour mit hoher Mütze und Feder.

0^-^3 > Oben links: Herr lass das Türkenheer ...... erwerben.

*■"" £--' Unten rechts das Monogramm. Gr. Fol.

202. Marke der Porzellan-Manufactur zu Sevre3, unter Napoleon III.JL wahrend des Jahres 1854.

203. Ein Zeichen, welches auf Madrider Porzellan-Gegenständenvorkommt. Es bozieht «ich auf don ModelleurSalvador Nofri, welcher für die dortige Porzellan-Manufactur thätig war.

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204. Wir kennen ein radirtes und gestochenes Blatt, welches eineAllegorie auf die Folgen des Sündenfalls enthalt. Das eistetJy^V 0 Monscheupaar ist aus dem Paradiese in eine rauhe, felsigeGegend versotzt. Die Feldarbeit hat bereits begonnen, undvorschiedone allegorischo Beiwerke deuten in christlicher und heidnischerVermischung auf die Mühen und Gefahren, welche dem menschlichenLebon bovorstohon. Das Blatt ist in kl. fol. und scheint auch in Ab-druck mit Schrift oder Versen im Bande vorzukommen. Links untendie gegobonen Initialen, wolehe den Stochor andeuten.

Unter diesem erkonnen wir einen bishor ungenannten SigmundNovosadi, da sich mit dessen Namen eine ähnliche allegorische Dar-stellung auf das menschliche Leben findet. In einer Rundung sind dieParzen dargestellt, und oben und zu den Seiten sind verschiodonoreligiöse Beiwerke angebracht. Die Ueberschrift lautet: Die Betrachtung

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