32 S AI. Nr. 175--181.
welches den Tod Abel'» nach Math. Kagor, darstellt. Das Blatt trägtnicht das Monogramm, sondern ist mit dem Namen des Malers undStechers bezeichnet,
II". DlglUUllU III Ulli'.
175. Sigmund Müller oder Miller, einer der ältesten Maler vonMünchen, welcher schon 1530 in sehr vor-gerücktem Lebensalter stand und das letzteMal in einem Zunftzettel von 1587 vor-kommt. Kr soll sich dieser Zeichen bedient
haben. Das ersteve fand Nagler auf einer Kohlenzcichnung: Christusam Kreuze mit. Maria und .Johannes. Mit zitternder alter Hand ist„Meister Sigmund" darunter geschrieben; was sich übrigens auch aufeinen Sigmund Hafnor beziehen könnte, der um 1500 Hofmaler in.München war.
176. Dieses unbekannte Zeichen steht auf einem alten Holzschnitt^-v | aus der letzten Hälfte des 15. Jahrhunderts.
) —|— k A Das Blatt stellt die Marter des hl. Sebastian
f / V \ '' ar ' letzterer ist in der Mitte des lilattes
\**r< ' / \ an dein Baum gebunden und nach rechts
geneigt, wo ein Mann in langem Gewände mit Hart und Spit /.kapiicnach ihm deutet. Links ist ein liogenschütz im Begriffe den Bogenzu spannen. Unter ihm erblickt man das Zeichen. Die schlankenFiguren sind nur leicht schattirt, last lunriss. II. li Z. 10 L., Hr.ti Z. 9 L.
Im Jahre 1855 kam in München die alte Holzplatte zum Vorschein.im Iß. Jahrhundert hatte mau eine Heiligenligur auf ihre Rückseitegemalt.
177. Unbekannter Formsclineider, dessen Zeichen auf einerS M Vignette im 11. Bande.der Histoirc de Lorraine. Nancy 1745.Fol. sich vorfindet.
178. Unbekannter Kupferstecher, um die Mitte des iß. .lahr-
5^ hunderte in Deutschland findig. Per Katalog Btwrtfborg-■ 1 1 • Manderscheiilt II Nr. 1294 nennt 12 Blätter Seerttn aus derPassion Christi und 11 Blatter Apostel, jedes in einer verzierten Ein-fassung von Blätterwerk, die meisten Blätter mit S, einige aber imtkmit SM und SB bezeiehnet. Nach dem genannten Katalog sind dieBlätter zart und schön gearbeitet und besonders die Apostel ganz imCharakter von II. S. ISehaui's Styl. I'.nrlseh seheint die BUttW nichlgekannt zu haben.
179. Siegfried Massmann, Landschaftsmaler, geb. zu München>. 1829 (Sohn des berühmten Germanisten Dr. Mass-
NJ X. * mann), gest. zu K'oni 1854. Er malte gut in
\ £" O Aquarell, meistens oll'ene Gegenden mit selilagou-
( >" der Befeuchtung, Obigel Zeichen fanden wir aufeiner Landschaft in Ocl.
180. Sebastian Mansfeld, ein im vorigen Jahrhundert zu Wienp . lebiuider Kupferstocher, von dem kleine Arbeiten in Büchern
"' '■^'■- und Kalender« vorkommen, Dieselben sind entweder mitobigen Buchstaben oder dem vollen Namen bezeiehnet.
181. Mathias Schmidt, Landschaftsmaler und Kadirer, geb. zun A . Mannheim 1749, gest. zu München 182:! als Director der dor-' J ' *■ tigeu k. ICupfei'sfii'hsainmlung. Man hat von ihm täuschende
Coplen nach Stichen von Dnjanlin, A. vjm der V*elde, .1. Pyt und
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