10 81. Nr. 41-47.
41. Johann Schweizer, Zeichner und Kupferstecher, um 1660- „ in Heidelberg thätig. Das vorstellende Monogramm, sowie
^ , X die Initialen / S stehen auf Kupferstichen in dem Werke :
Unverweslicher Cederbaum zu ewigem Andenken — der
Fürsten und Herrn Georgen des Andern Landgraffens au Hessen etc.
Durch, Joh. Tacken, fol. Es enthält Portraits, Grabsteine und andere
Denkmale des hessischen Landgrafenhauses.
42. Johann Simon, Kupferstecher mit dem Stichel und in(jy _^ Sclnvarzkiinst, gest. zu London 1788, hinterlicss eine AnzahllDi*J) Portraits nach Kneller u. A., die fast alle in Schwarzkuust
ausgeführt sind. Auf solchen und anderen Darstellungenstehen die obigen Zeichen.
Der Schwarzkunststecher Joh. Smith signirte ebenfalls mit IS,aber sein Monogramm (vergl. Nr. 1(86 vorigen Bandes) hat eine andereForm und seine Arbeiten sind ungleich feiner und besser als dieSimon's.
43. Unbekannter Maler. Nach einer Notiz Nagler's findet sich,t, das Monogramm auf einer Handzoichnung im k, Kupferstich-en J6uQ Cabinet zu München. Das Blatt stellt drei Männer am
L ' P Tische bei Geldsäcken dar, auf dem Boden stehen nochKisten mit Gold. Mit der Feder ausgeführt.
44. Sebastian Jenet, untergeordneter Kupferstecher, welcheri, X in Wien und in München um die Mitte des 17. Jahr-n f I) f hnnderts arbeitete. Die Monogramme stehen auf kleinen
M> \ i i-\-> ,./_., Portraits und wahrscheinlich auch auf andern Blättern.Jenet arbeitete fast nur für Huchhändler. — Jenes Monogramm Nr. 38!)vorigen Bandes, welches Nagler ebenfalls Jenet zueignet, müssen wirberichtigend dem Maler J. Steiner in Wien beilegen.
45. J. Schickler, Formschneider zu Nürnberg in der letztent- -ft Hälfte des 17. Jahrhunderts. Seine Lebensverhältnisse sind£ H\ uns nicht näher bekannt. Holzschnitte mit seinem Namen
' " oder dem Monogramm sind in: Die Verwandlungen desOvidii. In zwey hundert und sechs und zwanzig zweireimichlen,nemlieh acht und fünf bündigen Rundgedichten oder Rondeaux.Minberg, J. Hoffmann (1089), 8.
46. Joh. Savage, Zeichner, Kupferstecher und Verleger zu«W r. London, geb. um 1640, ein Künstler von untergeordnetem
A&.JC. Wcrth, der fast nur in Bücherillustration thätig war undvorzugsweise Portraits stach, auf welchen auch das Monogramm vor-kommen soll. In obiger Form steht es auf Medaillen in J. Evclyn'sWerk: Numismala a discourse of medals^ anlienl and modern.London J007, fol.
47. Johann Schapper, Glasmaler von Harburg bei Hamburg,-j gest. 1670 in Nürnberg, wo er sich niedergelassen hatte.
$ Schapper bemalte mit vielem Geschmack Trinkgläser und Por-zellankrüge und setzte das gegebene Zeichen bei. SolcheGläser befanden sich im Cabinet Heinlein zu Nürnberg.