6 SI. Nr. 28—29.
28. Hans Schiiufelin , Maler und Formsclineider, wechselte
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üher ihn gehandelt worden, hier hauen wir es nur mit jenen Holz-schnitten zu thun, wo das Zeichen IS in der Schaufel steht.
Christus am Kreuze zwischen Maria und Johannes. Links obendie Sonne, rechts der Halbmond und unten in der Mitte das Zeichen.Diese Darstellung ist in einer Einfassung von Zierleisten, und daruntergedruckt:
Sunt Brigitten gebet.0 Jesu Christ ewiger könig. himmlischer arlzel etc.Unten in der Mitte :
Jacob Furchammei zu Durlach.H. der Darstellung 11 Z. Br. 8 Z.
Auf der Rückseite des obigen Blattes ist die Darstellung beiBartsch Nr. 54 gedruckt. In der Mitte sieht man zwei Bäume, derenStämme sich umeinander winden. Der eine ist der Baum der ver-botenen Frucht, aus dessen Früchten Todtenschädel hervorspringen.Unter ihm reicht Eva nach der Frucht, welche die Schlange biototund Adam reicht den Apfel einem Kaiser. Unter dem anderen Baume,dessen Früchte der Engel pflückt, steht die gekrönte hl. Jungfrau.Sic zeigt einem Papste die Frucht, welche zur Hostie geworden. Nebendem Papst steht ein Kardinal und hinter diesem ein Bischof. Unterdieser Vorstellung ist Text in zwei Columncn :
Per diaboli inuidiam etc. \ Marie virginilalis caslilas etc.Dann folgt:
Impressum per [rat. Nicola. Keibj's,und auf einer sechsten Zeile steht noch :
Plebanum in Durlach.n. 11% Z. Br. 8 Z. 11 L.
Jede dieser Darstellungen hat das Zeichen, und sin scheinenauch auf einzelnen Blättern gedruckt worden zu seyn. Die ersterekennt Bartsch nicht.
Das dritte Zeichen steht auf folgendem Blatte : Der hl. Florianim Brustbarnisch mit Beinschienen und dem Schwerte an der Seite,wie er Wasser aus der Gelte in die Thüröffnung eines links stehendensteinernen Gebäudes gibt. Dem brennenden Hause gegenüber ist einanderes Gebäude, und über die Mauer im Grunde ragt ein schrofferFelsen mit Gebäuden empor. Links unten die Schaufel und das Zeichen.II. 10 Z. 9 L. Br. 7 Z. 5-6 L. Pass. 1»6.
29. Unbekannter Kupferstecher. Brulliot I. Nr. 2686 sagt,
fdass obiger Monogrammist, dessen Zeichen aber der genannteSchriftsteller 1. c. Nr. 2674 nicht ganz richtig gibt, die Passions-vorstelluugen des A. Glockenton retouchirt und mit seinem Zeichenversehen habe. Die Sache verhält sich aber nicht so im Allgemeinen,sondern nur das von Brulliot erwähnte Blatt der Ausstellung Christiträgt dieses Zeichen und wird nach Börner's richtiger Bemerkung mitUnrecht zur Passion von Glockenton gerechnet. Dieses höchst mittel-mässigo Blatt ist aus Dürer's kleiner Holzschnitt-Passion gewählt,B. Nr. 35, II. Nr. 1390. Der Copist nahm Veränderungen vor. ErHess den vorn in der Mitte sitzenden Kriegsknecht weg, brachte statt