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1 (1858) A - CF
Entstehung
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985
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CC. Nr. 2365. 985

Hauses Angouleme. Auf eine solche Portraitsammlung deutet eineErzählung Brantome's. Die Königin Mutter, d. i. Catharina de Media,besuchte nämlich hei ihrer Anwesenheit in Lyon den Maler Corneille,und hei ihm fand sie in einem grossen /immer Bildnisse der genann-ten Fürsteniiorsonon und anderer Mutabilitäten ausgestellt. AUCH inreigenes Bildnis», so wie die Porträte ihrer drei PriMeasinnen warenvorhanden. Letztere gehörten zu den Schönheiten des Hotes, unddie anwesenden (lavalicre sahen sich zu einem schmeichelhaften \ei-gleiche mit der königlichen Mutter aufgefordert, da letztere ehentallsin der Bliithe ihrer Jahre, und in dem prachtvollen Costumc, welchessie liebte, dargestellt war. Corneille hatte sie aber ebensowenig"ach dem Leben gemalt, als die Prinzessinnen, sondern nur iortraileanderer Meister, vielleicht solche der Clouet oder Janet, oopirt.Dieses ist nun auch mit anderen Portraitcn, besonders mit solchender alteren Mitglieder des französischen Hofes der Fall, man dachte«ber lange nicht an Corneille, sondern schrieb alle Bildnisse vonGliedern des französischen Königshauses fast unbedingt den die,Malern Janet zu. Diess ist z. B. mit dem Bildnisse Franz I. vonFrankreich im Musee du Louvrc No. 25 der Fall. Lr ist alsPrta*von 20 Jahren vorgestellt, also im Jahre 1514, und so unähnlich d.sman ohne die Autschrift einen anderen Fürsten vermuthen müssteNach dem Leben konnte ihn Corneille nicht gemalt haben, da aberdieses Portrait in seiner Sammlung von 1546 vorkommt, so muss er8ln unähnliches Portrait in Oopie besessen haben, und diess tot_wattr-scheinlich jenes im Louvre No. 25. Das Bildmss is klein, und manschreibt es dem Uteren Janet zu, welcher aber den Prinzen nach demÜben gemalt haben munte, und als treulicher Meister gewissitaStande gewesen wäre, die Züge des Fürsten genau *U fassen. Mankann daher mit grösstcr Wahrscheinlichkeit annehmen, das das. H.kl-»iss Franz I. im Louvrc aus der Portraitsammlung des Meister Ur-Mille stamme, da es im Machwerke mit v.o en »^ *"JJ"»stimmt, welche alle in kleinem Formate gehalten sind, und auf einiMvatkabinct deuten, worunter kein anderes zu verstehen seyn^dürfte,

* .ices des Malers Corneille von Lyon. Die noch jorhandenenBildnisse dieser Art verrathen eine seh,- geübte Hand. Sie ttad sehrJ»rt Im Silbertone, auf wassergrünem Grunde gemalt;, c ^t flatJi,

* der Maler wenig modellirte. Die Farbe* sind gl >z dun a gc^gen, und noch von einer Frische der L«««^^™ 8 gBildnisse zu den schönst,.,, Erzeugnissen der alten f ™^ ,,»&hlen kann. In, Museum des Louvre, in der g^^ W _J5?ilS,l »d in Frivatkabinetlen sind noch viele solcher Bildnisse welche, aberBewöhnlicb den drei Clouet, oder .lanet, zugeschrieben weiden, obwol^ mit den achten Malereien dieser Meister nicht stimm in. ■teo de Laborde (La Renaissance des orte a a coiir de .in.I » u. 144) ist der erste, welcher für 0. Corneille n d e^ ^hra kuWtt. Er erkennt aber in diesen Bildern nur Coplen flach «terenPortraiten, und solchen nach gleichzeitigen Meistern. JJJJgH«'!<'i keinen, früheren Schriftsteller mit BaatinaläWt «Mjg«as« Bildnisse dieser Art von Claude Corneille ^hrtn. BrantOmek ;">» aber wohl von keinem anderen Corneille Kunde getobtibgen,ft von diesen, Claude Corneille, welcher um lo40 ~"™ ' '^lpl 'te. Auf ihn passt auch das gegebene Monogmnm, 1„vSh änfce«»'jedem Blatten* den Bildnissen der alten ^f ö ^" K Ä» folgendem Werke vorkommt: Epiloge, d« roy» f'J.^Zoul W" *• Kraneot/i auec leur vrayes Figures. - Lugdum IIa IIa tat Ar nou a.<**«, 8. Darunter sind jene Bildnisse, welche Gral de Labordc dem