Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
984
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CC

984 CC. Nr. 2364-2365.

ihn überflügelte. Die Gemälde dieses Meisters sind zahlreich, sowohlin Ocl als in Aquarell. Kr lichte besonders Wald- und Gebirgs-partion, wo/u er die Studien im bayrischen Oberlande, in Tyrol undim Salzburgisehen wühlte. Das Monogramm findet man auf Gemäldenund Zeichnungen. Zwei radirtc Blatter sind mit dem Kamen und der.lahrzahl Ull.'l versehen. Das eine gibt die Aussicht durch eineiigesThal in eine weite Ebene, das andere enthalt eine Landschaft mithölzerner Drücke, qu. 4.

2364. Philippe Glaude Anne de Tnbieres, Gomte de Gaylus,fand unter dem Buchstaben C No. 2162 eine ausführliche Stelle*

und wir kommen auch unter CC auf ihn zurück. Das gegebeneMonogramm findet man auf radirten Blattern nach Zeichnungen vonA. Watteau. Sic stellen Costüine, militärische Phantasiebilder, Pasto-ralen u. s. w. vor, und bilden einen Theil des grossen Werkes vonA. Watteau, über welches wir unter WA. handeln werden.

Im Künstler-Lexicon II. S. 454 haben wir mehrere andere Werkedes Grafen Caylus verzeichnet. Er starb 1765.

2365. Claude Corneille von Lyon ist unstreitig der Träger dieses

eg-i Monogramms, dessen Erklärung zwar schon früher ver-(g; sucht wurde, aber ohne dass man mit hinreichenden Grün-u»A Tv den für einen bestimmten Meistor sich entscheiden konnte.£ £ g Marollcs (Catalogue von 1672 p. 35 No. 67) ist der erste,"b/E , X. wc lcher dieses Zeichen in Abbildung gibt, er ging jedochauf den Künstler nicht ein. ("brist legt es in seinem Monogrammen*buche von 1747 S. 137 entschieden dem Cornelius Cornelissen, oderdem Cornelius Congius bei, wogegen aber die Zeit streitet, da, dasZeichen auf Blattern vorkommt, welche schon 1546 ausgegeben wurden,während C. Cornelissen von llaarlem 1562, und C. Congius gegen 1604das Licht der Welt erblickten. Bartsch (P. gr. IX. p. 44) sah daherwohl ein, dass Christ's Vcrmuthung unstichhaltig sei, und enthieltsieb, wie Marollcs, einer jeden weiteren Erklärung. Er zählte nu' -11 Blätter auf, welche er für deutsche Arbeit hielt, obwohl man nachdem graziösen Style in der Compositum derselben eher auf einen WItalien gebildeten , oder daselbst einheimischen Meister schliesseomochte. .letzt aber leuchtet die französisch-italienisirende Kunstweil«jedem Kenner ein, und daher trug Hobert-Dumcsnil (P. gr. fr. VI. p- •)kein Bedenken, die Kupferstiche dieses Meisters der französische! 1Schule zu vindiciren, und als mulhinasslichcn Verfertiger derselbe"den ('laude Corneille von Lyon zu nennen, da die Stiche in Ly« nerschienen, und Brantöme (Vies des Dames illustres. Nouv. Ed»-Paris 18V3, V. p. 33), und Pelibien (Entrotiens &o. Paris 1725, Edith*de Trcvoux) eines Corneille de Lyon mit Lob erwähnen. Allein dam 1wäre es noch immer nicht ftbgethan, denn Brantöme nennt ihn nie' 1,('laude, und Felibien spricht von einem Cornel Corneille, wclcher BW*unserem Künstler nicht derselbe seyn kann. Wir müssen daher HOC*einen weiteren Beweis hervorsuchen, der zunächst ans der SammluDeder Bildnisse der alten französischen Könige gewonnen werden ka*Jl"Jener Corneille des M. Brantomc malte eine Menge von Bfld'nissen in kleinem Formate, doch nicht alle nach dem Leben, sonder»grösst.cntheils nach älteren Vorbildern, um eine Portraitsammlung 1®hoben und berühmten Personen zusammenzubringen. Darunter b*fanden sich die Bildnisse der Könige und Königinnen von Frankrei<-»j'so wie jene der Prinzen und Prinzessinnen des regierenden IIa» s ''^der Herren und Damen des Hofes, und besonders auch Bildnisse de