Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
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960
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960 CB. Nr. 2295.

ist aber nicht immer dieselbe, wie sie oben gegeben, und den Ini-tialcn C. H. beigefügt ist. Wir kommen daher unter den figürliche"Künstlorzcichen darauf zurück, um zu zeigen, data von einem liiium-cben «dar einer Ilopfenblütho keine Rede seyn könne. Christ hieltaber ersteres fest, und kam zu der Vernmthung, dass die in derWeise der Ilopfer'schen Schule geätzten und gestochenen Blätter voneinem Nürnberger, Namens Busch oder Birnbaum, herrührenkönnten. Er zieht auch noch die weitere Conscipicnz, dass derKupferstecher Cornelia Hos oder Busch, sowie Wilhelm Husch (BosCiSilvius), nicht holländischer Abkunft seyen, sondern aus Ober-Deutsch-land stammen möchten, und Cornelia Bos die Kupferstecherkunst inNürnberg erlernt haben dürfte. Die Blatter des C. Bos stimmen abernicht mit jenen des Meisters CIL, und ein Nürnberger Busch oderBirnbaum ist nicht nachzuweisen. Wir können aber auch mit BartschVIII. p. 533 nicht übereinstimmen, wenn er aus dem sogenanntenHopfensträusschen (houblon) auf ein Mitglied der Familie Hopfs*schliosseti will. Dagegen streiten die Buchstaben C. II. , welche nacnBartsch die Taufnamen andeuten sollen. Daniel und Lambert Hop« 1zeichneten immer IIII und L II mit Beifügung des Augsburger PiWiund es ist nicht denkbar, dass der Meister C. li. allein das II weg-gelassen habe , da doch keine Verwechslung eintreten konnte. Ausseinen Blättern geht aber deutlich hervor, dass er ein Schüler desDaniel Hopfer war, und wegen der Achuliehkeit seiner Arbeiten mitjenen der Hopfer wurden später die Blätter dem Hopfer'schen Werk 0beigefügt, Darauf deuten die Nummern in den späteren Abdrücken.

Wir beschreiben hier nur das Blatt mit dem gegebenen Mono-gramme, welches Bartsch nicht kannte. Die übrigen Kupferstichesind unter c. II. t03i verzeichnet.

Kino allegorische Darstellung nach den Sprüchen Salomon's XVI- 1".Oben auf einer langen Tafel steht: IIOKKART 6ET VOR DE»VERDERBEN HER. VND STOLZER MVOT VOR DKM FALL. ISI'RYCII BALOMO. XVI. C. M. D. XXXI. Den Hintergrund bildeteine Landschaft, und rechts auf dem hervorragenden Berge steht ein 0Burg, Am Futse dos Berges führt der Weg über einen Damm ntic»links in den Mittelgrund, wo man am Hügel unter Bäumen ein I' 11 'und einen Kirchtlumn sieht. Links im Vorgrunde reitet ein statt-licher Mann im Costümo der Zeit des Künstlers, und hinter ihm b*'merkt man eine vornehme Dame mit einem flachen Federhute. ■*sprengt nach links hin, indem er nach dem Bettler mit der KrttC**zurückblickt, welcher am Wege steht, und sich mit der Rechten au»den Baumstamm staut. Rechts von diesem Armen geht ein Zwei-kampf vor sieh. Einer der Kämpfer ist zu Boden gefallen, vortheidig 1 ' 1sich aber noch mit dem abgeschlagenen Schwerte gegen den auf j*jjeindringenden Gegner. Barret und Feuergewehr liegt vor ihm aOidem Boden. Unten rechts bemerkt man das Monogramm. II. 1 >"3 L. Br. 10 Z. 7 L.

Dieses Blatt ist im ersten, vollkommenen Abdrucke sehr solle 1 '-Ks gibt aber auch gute neuere Abdrücke. J. Heller in Bamberg b°'sass die Blatte.

2295. Unbekannter Kupferstecher. Nach Brulliot App. I. No.l* 0

I ------._________ findet man dieses Zeichen auf einem radirWj

15 *2rÄ l <S, { Blatte, welches David vorstellt, wie er den Low«»

*-^--------------------* tödtet, indem er ihm den Stock in den Karl»' 11

stösst, und mit der Rechten den Ksclskinnbacken über ihn schwing •Rechts liegt ein erschlagener Bär, und am Kusse des mit Bäun»' 1