CB. Nr. 2291-2294. 959
Katalog der Sterubcrg'schen Sammlung III. 9. 338, und in Immcrzeel's;>üc levens en werken der holl. en vlaam. A'unslschilders" etc. I. p. ölt"J dieser Johann Caspar Bleckcr festgehalten. Und er mag auchWirklich Gaspard oder Caspar Bleckcr gehcissen haben. Seine zwölf"lätter verzeichnet Bartsch IV. p. 105. Weigel's Supplements aui eintre-graveur I. p. 167 sind damit zu vergleichen.
2291. Bartolomäus Groenius soll nach Christ, Monogrammcn-Erklärung S. 136, der Träger dieses Zeichens heisseu, wel-cher aber in der Kunstgeschichte ganz unbekannt ist. Struttschrieb in seinem Biographical Dictionary Christ'« Vcr-muthung nach. Orlandi copirte dasselbe Zeichen, und deu-
• "" tetc es auf Cornel Bos oder Bus, worin ihinMalpi' folgte.
AfRoiHl ein Blatt mit diesem Monogramme weiss keiner der genanntenkchriftstcllcr anzugeben, und in obiger Form kommt es auch nicht| 0r - Es handelt sich um das Zeichen des Meisters C. B., welchenBartsch VIII. p. 533 zur Familie der Ilopfer zählt. Dieser Schrift-steller gibt es B. X. tav. 4 No. 45, kennt aber den Kupferstich mitUc 'nselben nicht. Unter No. 2294 ist dieses Blatt beschrieben.
2292. Carl Breslauer, Maler aus Warschau, machte um 1830*—* seine Studien an der Akademie in Berlin, und begab sich dann
fti zur weiteren Ausbildung nach Düsseldorf, wo er von 1832 an\AJ Bilder zur öffentlichen Ausstellung brachte. Sie bestehen inr 1 Landschaften mit Figurenstaffage, und in architektonischen An-wehten, jedoch immer in der Art, dass die Landschaft als Haupt-aufgabe des Künstlers erscheint. Auf mehreren Gemälden, besondersElchen der früheren Zeit, steht das obige Monogramm.
2293. Giovanni Battista de Cavalleriis, Kupferstecher, geb. zu
Q / r-^ f Lagherino 1525, arbeitete in Korn um 1550-1590. Seine($ Blätter sind zahlreich, doch kennen wir keines mit einem/V -^ der gegebenen Zeichen. Das erste legt Rost III. S. 203u fesein Künstler bei, die Stiche aber, welche nach dem Verzeichnisseu 'eses Schriftstellers mit Monogrammen versehen sind, sind nicht in"Olger Weise bezeichnet. Das zweite Zeichen bringen Heller, Monogr.-'"' x "'ou S. 67, und Brulliot I. No. 814, während aber ersterer ent-luden für B. de Cavalleriis sich ausspricht, zieht letzterer die An-gabe in Zweifel, da ihm nie ein Blatt mit dem einen oder dem nndo-j£ n Monogramme vorgekommen ist. Die sicheren Zeichen diese*.^»Stiers bestehen entweder aus den Buchstaben BC1 in aufsteigen-er Linie, oder aus C1B in waagrechter Stellung.
2294. c. B. Hopfer, Birnbaum, Bosch oder Busch? Der Meister
mit diesem Zeichen gehört zu den Kupferstechern,
welche um 1531 zu Augsburg gelebt haben. Man
findet aber das gegebene Monogramm nur auf einem
t . einzigen Blatte. Zwei andere Stiche sind mit den Ini-
I "'" C B. und der Jahrzahl llj.il versehen, und drei weitere Blatter
,; l ,' (in "nr das figürliche Zeichen, welches Christ (Monogrammen-
g«Haruna S. 135) für ein Bäumchen nimmt, und abweichend von der
^ ürni auf den Kupferstichen als solches in Abbildung gibt. Der
Küster deutete aber dadurch nur die Stadt an, in welcher er gelebt
/*?> nämlich Augsburg. Wir erkennen darin kein Bäumchen, auch
S'Hopfensträiisschen, wie man auf Kupferstichen der Hopfer dieses
a,,f i e Zeichen erklärt, sondern eine freie Nachbildung des Punen-
pie 's, welcher im Stadtwappen von Augsburg vorkommt. Die Form