Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
937
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CAF —CAG. Nr. 2213 - 2217. 937

Bartsch kennt dieses schöne, und von sicherer Hand gestocheneBlatt nicht. In der Behandlung erinnert es an Giorgio Gliisi Man-tuano, der Stecher ist aber nicht mit Sicherheit zu bestimmen. Brül-lt 1. No. 199 vermuthet darunter den Gaspar ab Avibus, d. h. den•?; Osello, welcher sich aber anderer /eichen bedient hat, und für<ji<'sc;s Blatt nicht eine Ausnahme gemacht haben wird. Auch scheintdasselbe noch zu Lebzeiten des Maitro Roux gestochen worden zuJpyn, nitmlich vor 1541, oder bald darnach, wahrend die Blätter des«aspar Osello von 1500—1585 datiren. Rosso Rossi starb in dem be-zeichneten Jahre zu Baris an Gift, und wahrscheinlich erschien derN'pferstich mit der Verkündigung des Kngels in dieser Stadt. Zu'| ( '"'t Zeit lebte in Paris ein Künstler Gabriel Fcsis, und es wäre da-her wohl möglich, dass sich das Monogramm auf ihn als Verleger be-ziehe. Demnach würde das Zeichen aus den Buchitaton GAF bestellen,'''"ige wollten das Monogramm auf den berühmten Architekten undKupferstecher Jacques Androuet du Cerceau deuten, weil er auch eine*olge von 29 grotesken Verzierungen nach Rosso's Malereien in Fon-winebleau herausgegeben hat. Der Zeit nach könnte er eintreten, der«ich des erwähnten Blattes rührt aber in keinem Falle von ihm her.Unter IADC werden wir über diesen Meister weiter handeln.

2213. C. G. Appelmans, Kupferstecher, war um 1630 — 1675 zuC AF. Antwerpen thätig. Er stach Bildnisse und Blätter für Ruch-händler. Mit CAF. bezeichnet ist das Titelblatt zu den Allocu-jones (lymnaslicae von (luinisius. Antverpiae t099 , 16. Es enthalta jc allegorische Figur der Beredsamkeit, und im Grunde redet einr °mischer Feldherr das Heer an.

«214. C. Anton Falger lithographirto nach einer Zeichnung von

C. A V f 1&1Q B'Ctro Perugino ein Quartblatt, welches die

' ** ^' /• ■'OJCf. ],| Jungfrau mit dem Kinde, St. Joseph und

Anna vorstellt. Dieses Blatt gehört zur Folge der Imitationen von

«andzeichnungen im k. Cabinet zu München.

^ Unter den aus den Buchstaben AF bestehenden Monogrammen"°- 514 und 538 haben wir ausführlicher über A. Falger gehandelt.

2215. Cesare Alessandro Fortuna? Unter dieser Abbreviatur1^ T Tp führen wir einen italienischen Künstler des 17..OV- * 1 x J. Jahrhunderts ein. Man findet sie nach Brul-

10t, Di j^ 0 j 80 an f c j nem gc ) lün radirten Ulatto, welches das Abend-mahl de S Herrn vorstellt. Rechts zeigt sich Judas mit der Börse, und

"lks vorn kniet ein Apostel mit gekreuzten Händen auf der Brust,^"ten ]i,,ks in der Ecke ist das Zeichen. II. 5 Z. 4L. Br. 7 Z. HL.

rulliot glaubt, das abgekürzte Wort „Aqua forti" lesen zu dürfen,y° m it sich aber das voranstehende C. nicht reimt. Eher wäre C. A.ä}}5*' ( ''° Adresse eines Verlegers zu vermuthen. Sollte indessen*o ? oni l )os i t i (,n * n einen Nachahmer des Dominiehino erinnern, so, "rden wir „Cesare Alessandro Fortuna Invcntor Fccit"

sen. Fortuna war Dominichino's Gehülfe.

2216. Carlo Antonio Garofolinl, Stcmpelschncidcr, war um 1799G. A, G in Viterbo thätig. Er zeichnete Münzstempcl mit den Ini-

' tialcn C.A.G.

2217. Carl AugQSt Grossmann, Zeichner und Radirer vonKönigs-CAQ. brück in der Oberlausitz (geh 1741), übte seine Kunst

^onru. in Augsburg, und starb um 1798. Kr radirte und stacherschiedone Genrebilder in Ostado's Weise, militärische Sccnen,

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