Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
901
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BV. Nr. 2097—2098. 901

oibliorum figurae. — — Newe biblische Figuren etc. Mit Lateinischenu n<i Tmtschen Versen nnssgelegl (von .1. Fischnort genannt. Mentzor).OfldrucAl M4 Straitburg bei lt. '.lobin (400 (am Schlüsse 158!)), 8. Diebiblischen Bilder sind von T. Stimmer selbst, von T. G worin nntl II.•loliin geschnitten. Dicss ist auch der Fall mit den Bildnissen in:Icones sive Irnai/ines virorum lil. illuslrium, quorum fide et dortrinn relii/."' Donar, lil. sludia — — in inleg. sunt restitutn. Cum Elogiis. h'.x"Mundil recognilione N. Reusneri. Cur. li. Jobino. Argenlorali JijOO, 8.Jobin's Todesjahr ist uns unbekannt. Jim Jahre 1597 lebte ernicht mehr, indem auf Büchern von diesem Jahre dessen Erbenienaant sind.

2097. Unbekannter Formschneider. Dieses Zeichen findet du\> auf dein in Holz geschnittenen Titelblatte der zu Astorga 15454Y in 4. gedruckten Carla des Rabbi Samuel. Eh stellt den König

David vor, und ist das Werk eines spanischen Meisters. Sollte«M Zeichen nicht aus h V, sondern aus II) V bestellen, so könnte man* n Juan de Vingles denken, einen der frühesten spanischen"onn Schneider.

2098. Der Meister 8 mit dem Würfel No. 1563, Beatricius• ß AA Venetianus und Bastiano Vini werden mit mehr oder

,| ,, _ ' weniger Grund für die Träger dieser auf alten italieni-t> 3 r * ' sehen Kupferstichen vorkomiueiiden Initialen geballen.■" V. Der erste hat jeden falls den meisten Anspruch, obgleichw auf ächten Blattern nie des Buchstaben V sich bediente. Der*Weito ging nur aus der Verwechslung mit Nicolaus Beatricet hervor,Welcher mit einem eingebildeten Beatricius theilen ntusste', und als''iiiinal diese Hypothese im (lange war, wusste man bald auch f£uj denBuchstaben V eine Erklärung*. Ks wurde nämlich ein Beatricius Vene-uanus herausgebildet, aber ohne irgend einen historischen Grunddafür zu haben. Nebenbei veriiel Luigi Crespi, welcher 1772 J. An-B «di's „Descrizione delle Sculture, Pitture &c. della cittä di Pescja"In 't Anmerkungen herausgab, auf den Maler Bastiano Vini von Verona,Welcher lange in Toscana lebte, und zuletzt in Pescia das Bürger-recht erhielt. Im Dome daaelOSt ist nämlich ein Gemälde mit denInitialen U.V., welches die Madonna mit Heiligen vorstellt, wie sio!' (!l » hl. Thomas von Aquin das (unguium reicht. Dieses GemäldeW Ausaldi dem Sebastiano Vini oder dal Vino zu, und Crespi brachte!'"" Stecher B. V. von 1533 mit Bastiano Vini in Verbindung. Alleinletzterer war Zeitgenosse des Adriano Valerini, des Verfassers der'iliellezze di Verona" von 1586, und kann also die.Kupferstiche, welche"in 1531 — 1535 entstanden sind, nicht wohl gefertiget haben. Auch^nuiieii sie mehr als andere mit jenen des Meisters B mit dem Würfelp. del Dado; au De), so dass dieser nicht leicht verdrängt werdenl'Hun, am wenigsten durch Crespi, welcher mit seiner Hypothese selbst['" Zweifel ist, weil er auch auf Bernhard van Doley räth, worunteral) er B. van Orley aus Brüssel zu verstehen ist, auf welchen die Buch-stabe,, /;. v. in keinem Falle passen. Wir haben also für den Kupl'er-«echar 11. V. keinen sicheren Namen. Möglich wäre es aber, dass"''' Buchstabe V erst später aufgestochen wurde. Die Platten mit"' ! !' Compositionen aus der Fabel der Psyche bat F. Villamena retou-j," 1 ' 1 , und vielleicht fiel es ihm ein, das V hinzuzusetzen, da dieser""'istabe auf den alten vollkommenen Abdrücken nicht zu finden ist.1) Joseph von den Brüdern »erkauft, nach dem Entwürfe Bafael's^m Gemälde in den Loggien. Die Zeichnung hat um drei Figuren■onognujuniiten. 62