Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
877
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BR—BRA. Nr. 2041—2046. 877

etwas rohen, aber gut behandelten Blätter in dem Fechtbuche desAchille Marozzo da Bologna, dessen Titel unter b. genau angegeben'st. Man findet Ausgaben von 1536 und 1568.

2041. Joseph Brecheisen, Maler von Wien, r&dirteum 1752—1758[f r . mehrere Blätter nach Remhrandt, L. von Uden, S. Rosa, P.

Ermels, B. Rode, Dictricy u. A. Aul Landschaften nach letz-teren steht die Abbreviatur Kr. sc. Häufiger bediente er sich einesaus ,/ B bestehenden Monogramms, so dass wir auf diesen Künstlerzurückkommen.

2042. Jean Baptiste Broebes, Architekt und Badirer, geb. zuH Ti Paris um 1660, gest. um 1724. Schüler von J. Marot,n ' ■ i r .•, t'' 11 ' cr 169" '" Dienste des Churfürsten von Branden-

.met/enl. i,,,,.^ mn \ hinterHess zu Berlin d<ni Ruf eines Künstlers,'■er alles besser machen wollte, als andere proussische Architekten.We Abbreviatur seines Namens findet man auf Blättern in folgendemWerke: Vues de Palais et Maisons de Plaisancc de S. M. le Roi dePrusse dessinees et gravees par ./. B. Broebes. Ing. et Anh. de S. JH., gr.">1. Nach der Aufschrift sollte man glauben, Broebes habe zu den"leisten Gebäuden den Plan gefertiget, was aber nicht der Fall ist.*r änderte nur ab, und gab das Ganze für sein Werk aus. In Blon-del's Cour* d'Architecture. Paris 1603, sind ebenfalls radhte Blätterv <ni ihm, darunter das allegorische Titelblatt und Vignetten.

2043. Jan Breughel lieferte den Kupferstechern seinerzeit meh-]f r i rere Zeichnungen, scheint dieselben aber nicht selbst Br. Inu.

" signirt zu haben. Auf anderen Kupferstichen steht BREV.Vgl. diesen Artikel.

2044. Francois Boncher, Maler und Radircr, fand oben unter B^ar ^ No. 1593 eine ausführliche Stelle, und somit machen wir hier^ - J nur auf zwei von Thiers radirte Landschaften aufmerksam,Welche links unten mit Br [' bezeichnet sind. Das eine dieser hüb-schen Blätter hat folgenden Titel: Vue du Moulin du Chateuu du Vau-<lrcutt, das andere stellt ebenfalls eine Landschaft mit ländlichen Ge-häuden vor. Vorn etwas nach rechts bemerkt man zwei Kinder, kl. qtl. fol.

2045. Antoine Beranger, Historienmaler, geb. zu Paris 1785, ge-hört zu den berühmtesten Meistern der älteren Schule.

(Sd ;r -y<s Wir haben im Künstler-Lexicon I. S. 421 mehrere seinerHauptwerke in Oel genannt, und auch auf die Prachtgefässe■lufnierksam gemacht, welche cr für die Porzellan-Manufaktur in SeversOfimalt hatte. Eine bedeutende Anzahl von Vasen ist von ihm mitFiguren geziert. Dann malte er auch Bildnisse auf Porzellan, theilsv pn beträchtlicher Grösse. Mehrere Schmelzmalereien dieses Künstlerssind mit den Buchstaben B. r. bezeichnet. Er starb um 1845.

2046. BRAMANTV BRAMANTI AR £er berühmte

. FECIT CHITECTI MalerDonato

IN MLO OPVS. Lazzari, ge-

A _ nanntBramante

■M • • von Urbino, ist

der Urheber eines grossen Kupferstiches, welcher in Mailand entstand.' )ft n Hauptgegenstand bildet die innere Ansicht eines prachtvoll aus-Xesclimtickten antik-römischen Gebäudes. Links steht ein candelaber-* r tigcr Aufsatz mit einem Kreuze, vor welchem ein Mann in Anbetung«niet. Am Postamente desselben steht: BRAMANTV J S. FECIT |IN MLO | M . . Uebrigcns ist das Gebäude noch mit vielen anderen