824 BIM-BIS. Nr. 1908 — 1912.
der Mitte nach ihm geneigt, mit erhobener Hand, und am Eingängehinter ihm sieht man die Schwestern und eine Frau mit dem Kinde.Links unten ist das erste Zeichen, welches wir dem J. B. Muyckenszuschreiben. Die Composition des Blattes erinnert aber an einenitalienischen Meister aus der Schule des Tizian. H. 7 Z. 4 l>-Br. 5 Z. 7 L.
2) St. Magdalena in halber Figur, in einer Höhle knieend. Linksbemerkt man ein Crucifix und den Todtenkopf, und unten das zweiteZeichen mit dem Beisätze: Ano 1637. kl. 8.
3) Abraham vor den drei Engeln auf den Knieen. J. B. MuyckeniFeeit Ano 1037, qu. 8.
4) Eine Nymphe, mit Amor in einer Höhle schlafend. Rechts be-lauscht sie der Satyr. Unten rechts das zweite Zeichen mit Ao<1037, qu. 8.
1908. Unbekannter deutscher Meister. Man findet einen Kupfer-
a-w <y< stich, welcher wahrscheinlich von einem zu Anfang des• 1-jM- 16. Jahrhunderts lebenden Goldschmied herrührt. DiesesBlatt stellt die hl. Jungfrau mit dem Kinde und St. Barbara vor.Letztere ist durch einen Thurm von Maria getrennt. Links obensteht der Buchstabe B, in der Mitte / und rechts M. Rund, Durch-messer 2 Z. 7 L.
Die Initialen B. 1. M. dürften sich nicht auf den Kupfer bezichen,sondern Barbara, lesus, Maria bedeuten.
1909. Barend de Rijke, Maler von Kortryk, erwarb sich zu Ant-werpen als Künstler Ruf. Er malte historische Darstellungen»worunter eine Kreuztragung in der Kirche der Kreuzbrüderzu Kortryk (Courtray) gerühmt wurde. Auch Genrebilderfinden sich von ihm, meistens einzelne Figuren von Sänge-rinnen und Männern mit musikalischen Instrumenten. Sien
selbst malte er als Guitarrespieler. Dieses Bild hat Bissei gestochen.Die Werke de Ri.jke's sind selten. Auf einigen findet man das Namens-zeichen. Sein Todesjahr ist unbekannt, man weiss nur, dass er 156»Mitglied der Malergilde zu Antwerpen geworden, und daselbst ge-storben sei.
1910. Birouste, Zeichner und Formschneider in Paris, ist durch_ zahlreiche Blätter in illustrirten Werken bekannt. Siel3lR/£lrX tragen theils den Namen, theils die Abbreviatur des-
n • nll TjE selben, wie in dem Werke: Les Franfais peints par euf''Jl/Z/ü\K^ memes. Paris /«40. Die französischen Produkte die-ser Art sind so zahlreich, dass ein Verzeichniss derselben Bändefüllen würde.
1Q11 liirh ^ cr Goldschmied und Kupferstecher Paul Bi r '" lTK - kenhultz zeichnete auf solche Weise etlicheBlätter mit Goldschmicdsmustern. Wir kommen aber unter den In''tialcn V. B. F. auf ihn zurück, da diese Buchstaben auf einer grösse-ren Anzahl von Blättern zu linden sind.
1912 Bartolomeo Biscaino, Maler und Radirer von Genua, dessen
Radirwerk Bartsch P. gr. XXI. p. 18 3
Oisca 0 b beschreibt, ist bereits unter BA° Bl$
BISCAI. VS oo (iENVE F. und BB« eingeführt, und daher zäh-
BISCA VS GENV 18 F * en w ' r *" er nur J ene geistreichen Blä''
ter auf, welche die Abbreviatur desNamens tragen.
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