Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
795
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BFE—BFVF. Nr. 1843-1849. 795

Bartsch P. gr. XVI. p. 183 No. 9 beschreibt dieses Blatt. Wirgaben unter dem Monogramme B. AM No. 1677 bereits über diesenKünstler gehandelt.

'843. Barbara van den Broeck, die Tochter des Malers Crisi>inß p . . van den Bioeck, stach nach Zeichnungen ihres

n ,,! . I Vaters mehrere Blätter in Kupfer, welche in der

"■ rü. f'ec. \ gegebenen "Weise bezeichnet sind. Auf einem

R- filia sc. ( solchen mit der hl. Familie steht ausser dem

B- Füia CriiV sc ans C V B bestehenden Monogramme Crispin's' ' ' II. filia sc, fol. Ein Kupferstich mit Simson

'lad Ualila ist bezeichnet: Crispin inv. IS. Fecit, an. fol. Auf einemBlatte mit Venus und Adonis Host man: II. Fil. fec, qu. fol. Aufwideren Blättern zeichnete sie: Barbara fecit.

1844. B F. Lelzel, Kupferstecher in Augsburg, war in der erstenß F I Hftlfte des 18. Jahrhunderts thätig. Kr stach Landschaften,

darunter eine Folge von 12 Blättern, welche bei J. G. Bockerschienen, qu. 12. Auf einem dieser Blätter stehen die Initialen BFL.

1845. Anton Bovy, Stempelschneider von Genf, gehört zu denB. F T ausgezeichnetsten Meistern seines Faches. Mehrere sei-

' ner Medaillen und Schaustücke gehören zu den Pracht-werkon der Miniaturplastik. Bovy arbeitete 1830 in Genf, liess sichaber nach kurzer Zeit in Lausanne nieder. Die Initialen B.F.L. be-deuten daher: A. Bovy f.ausannae. Seit Jahren ist der Künstler inlaris beschäftiget. Die Namensinitialen stehen indessen nur auf weni-gen Geprägen. Er fügte gewöhnlich den Namen bei.

1846. Philipp Christian Bimsen war von 1764-1790 Mflna-B_ P >j moister in Frankfurt am Main, und neben ihm bekleidete

' ' ' Georg Neumeister die Stelle eines Wardeins. Auf'•epi'ägen der Frankfurter Münze aus jener Zeit bezieht sich der Buch-stabe B auf Bimsen, F deutet die Münzstätte an, und N den "War-dein Neumeister

1847. Unbekannter Kupferstecher, welcher nach Heller (Monogr.B. F R Lex. S. 54) um 1664 in Deutschland thätig war. Der

• ' genannte Schriftsteller nennt aber kein Blatt mit diesenInitialen, und auch wir Indien keine Kunde von einem solchen.

1848 Battista Pittoni von Yicenza zeichnete auf solche "Weise

,V etliche radirte Blätter mit römischen Ruinen. Wir haben unter

t) p dem Namen HATISTA P. V. F. über ihn gehandelt, und auch

^ das Werk angezeigt, in welchem die Blätter vorkommen. Obige

Buchstaben sind llaptisla Vicentinus Fcrit zu lesen.

1849. Gioan Battista Franco, genannt Semoieo, Maler und Kupfer-

B-|—-, -t -r ~% —1 Stecher, wurde nach einigen 1493, nachL \/ a, p x IHulcren um 15 1° geboren. Udinc wird

"▼" j -T y / T -T gewöhnlich als seine Geburtsstadt an-

TWtfAAKV |agebtn, die öeaehkhtaehreiber des

p ._, -O^X V x Friaul wissen aber nichts von ihm.

". F, V. F. Wenn die Aufschrift eines späteren Ab-

B F V IXT XJ"NJ *r,.; druckes das Blatte* mit der hl. Familie,

• i . v . ii>. i> ix. exe. 1 oliö. y Nq 3üj ric i ltiK i^ stammt der Kunst -

'er aus Venedig. Man liest nämlich: Baptista Francus Venetus fecit.•'cdenfalls arbeitete Franco die längste Zeit in Venedig, und starbdaselbst gegen 1580. Vasari bestimmt irrig 1561 als Todesjahr.