794 BF-BFE. Nr. 1838-1842.
die gegebenen Buchstaben. H. 8 Z. 4 L. Br. 13 Z. 2 L. Den Na-men des Meisters, verkehrt geschrieben, trägt ein linderes Blatt, wel-ches einen Seesturm vorstellt. Es ist kräftig radirt, wie das obig"Blatt. H. 8 Z. 9 L. Br. 13 Z. 8 L.
1838. Joseph Bergler, Maler und Radircr von Salzburg, welcher
^_^ 1829 als Direktor der Akademie in Prag starb,
(T) U * hinterliess eine bedeutende Anzahl von Blättern.
/*\ J* Mehrere sind mit J. B. bezeichnet, die Buchstaben
^-K^y ' ' B: F in der gegebenen Form stehen auf einer Ra-
/ 8 O <S^ dirung mit folgender Schrift: Kunstßeiss gekrönt durch
die Würde, kl. fol. Unter J. B. kommen wir auf
ihn zurück.
1839. Francis Barlow, Maler und Radirer, ist oben No. 1625bereits eingeführt, und daher haben wir hier nur einen klei-
CT fF> nen Nachtrag zu liefern. Die gegebenen Buchstaben, feinpunktirt, findet man auf einem radirten und gestochenen Blattevon F. Place, welches Truthühner vorstellt. H. 3 Z. 5 L. Br. 4 Z. 9 DEs gehört zu einer Folge von 15 Blättern nach und von Francis Bar-low, und die Buchstaben B F. beziehen sich auf letzteren. Das Werk,zu welchem dieses Blatt gehört, ist No. 1625 angegeben.
1840. Bernhard Fröhlich, Zeichner und Maler, wurde um 1818
zu München geboren, und sollte sich, als der Sohn^"o> des vor wenigen Jahren verstorbenen Gymnasial-z<^7 £~// Bectors Fröhlich, den Wissenschaften widmen. Die*_^-^ Neigung trieb ihn zur Kunst, ohne ernste Studien^/S ^ /D folgte er aber lieber dem leichten Spiele der Phan-
(si>/fS'9- / (/6<54 tasie, und sein glückliches Talent erging sich da-her bis jetzt fast nur in Zeichnungen zur Illustra-tion, oder wie sie der Moment gebot. In den bei Schneider und Braunzu München erschienenen fliegenden Blättern sind mehrere schöneHolzschnitte nach seinen Zeichnungen. Auch unter den Bilderbogenaus demselben Verlage begegnen wir solchen nach Fröhlichs Zeichnung'Zur Bezeichnung bediente er sich häufig der Initialen des Namens,und auch eines Monogramms.
1841. Barkhart Fendt, Maler von Augsburg, gehört der Richtung
Vdes alten Hans Holbein an, kam aber im Vcrlaufo der Jahr-hunderte fast in gänzliche Vergessenheit, da wir weder einGemälde noch eine Zeichnung von ihm angegeben finden.Es müssen aber in Augsburg noch Werke von ihm vorhan-den seyn, da er für Kirchen und Stifte arbeitete. Auf Zeichnungensollen die Buchstaben b F vorkommen, wir haben aber kein Blatt die-ser Art gesehen. Ueber die Existenz des Meisters kann wenigstenskein Zweifel erhoben werden. Im alten, von Thomas liurgkmair au-gelegten Handwerksbuche der genannten Stadt ist sein Tod unter demJahre 1515 angezeigt.
1842. Battista d'Angell del Moro, der Schüler Tizian's, bezeich-
R TTFPTT MORD ncte au ^ solche Weise ein radirtes Bl»t*>D. rcui iviwxvw. welchc8 dic h] Juugfrau mit dcm Kinde
vorstellt. Rechts führt Elisabeth den kleinen Johannes herbei, wel-cher Früchte anbietet, und gegenüber pflücken zwei Engel Blumen-Rechts oben an der Mauer ist die gegebene Inschrift. H. 9 Z. 2 DBr. HZ. 10 L.