AW—AWF. Nr. 1515 — 1521. 673
nngcn des Meisters finde. Von einem Gemälde mit den Anfangsbuch-staben des Namens ist uns nichts bekannt, auf Zeichnungen soll mansie aber zuweilen finden. In den früheren Werken über Monogrammen-Kuode sind sie ungenau. Der Meister zeichnete in obiger Weise mitgeringer Abweichung.
1515. Anton WaterlOO wurde nach Brulliot I. No. «7 als der TrägeriT, , dieses Zeichens erklärt. Man fand es zur Zeit des genannten
/\VZl Schriftstellers auf einem landschaftlichen Gemälde, welches' 1 wohl in Waterloo's Manier behandelt ist, aber auch einemEueren Meister angehören könnte, wenn nicht zuletzt das Monogrammnur zur Täuschung aufgesetzt wurde. Waterloo zeichnete in der Regelmi t einem anderen Monogramme, mit jenem No. 1496, aber nur aufr »dirten Blättern.
1516. Anton oder Adrian Waterloos, Medailleur in Brüssel um 1660,A, \\\ p zeichnete auf solche Weise etliche Medaillen. Wir haben
" unter A. W. Nr. 1509 seiner erwähnt.
1517. Anton Wierx? Heinecko (Neue Nachrichten S. 362) erwähntj eines Kupferstiches, welcher eine Dolchscheide mit Laub-
™ -/iV ü 0. werk vorstellt, und in gegebener Weise bezeichnet ist. Dergenannte Schriftsteller zählt das Blatt unter den Werken der deutschen■Meister des 15. Jahrhunderts auf, indem er bemerkt, dass er sich mitden Blättern, welche nach 1500 entstanden sind, nicht befassen wolle,da die Beschreibung derselben in das Küntler-Lcxicon gehöre. Wirhatten nicht Gelegenheit, von dem genannten Kupferstiche Einsicht zunehmen, möchten aber fast glauben, er gehöre einem Meister des16- Jahrhunderts an, und zwar der zweiten Hälfte desselben, da höchstWahrscheinlich A. W. cum privilugio zu lesen ist. Vielleicht handelt essich nur um ein Blatt des Anton Wierx.
1518. Anton Werner, Miniaturmaler von München, war der Sohnyäjov ^jsljt ( lcs Bildhauers Hans Werner, auf welchen wir im Künstler-
^VVX./JYr Lcxjcon XXI- S. 303 zuerst aufmerksam gemacht haben.Man findet nur selten Werke von ihm, und auch diese wenigen Bildersind gewöhnlich verbleicht. Mit dem Monogramme und der Jahrzahll/'HO versehen, sahen wir ein Bild der Auferstehung Christi, anschein-llc h nach Christoph Schwarz. Das Elfenbeinblättchen ist 4 Z. hochUl| d 3 Z. 3 L. breit. Werner malte aber auch in Email. In der so-geiiannlen reichet Kapelle der k. Residenz in München ist eine Mon-stranze mit Bildern in Email, wovon die Grablegung Christi mit demSonogramme und der Jahrzahl l!if)2 bezeichnet ist. Ein zweites Emails *ellt die Anbetung der Hirten, oder die Geburt Christi dar. Für dieBenannte Monstranzo malte auch ein L. W. Bilder. Dieser Meisterstammt wohl ebenfalls aus der Familie der Werner.
1519. Anton Waterloo hinterliesa auf seinen radirton Blättern eineAV F ganze Musterkarte von Initialen und Monogrammen, und wir
• * haben die Repräsentanten oben No.1496 u.l514zusammengefasst.
1520. Anton oder Adrian Waterloos fand oben unter dem Mono-AV F 8 ranua AW.F.No. 1509 eine Stelle, und was dort gesagt ist,
• gilt auch hier.
1521. Artus Wolfaerts, Historienmaler, geb. zu Antwerpen 1625,A W V ,,ot BM ol)cu "nter dem Monogramm A. W. No. 1495 Ge-
\f VV . r . icgenhcit zur Erörterung, indem wir einen Maler A. Wol-
A W /" mflrt mit inm iu Verbindung bringen mussten. Er malte
' /" Darstellung aus der Bibel und Legende, auch mytholo-