Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
672
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672 AW. Nr. 1510—1514.

Andreas Woltreck oder Woltereck, Münzmeister In Glückstadt, zeich-nete Münzen von 1702—1724 mit A. W.

AlexlUS Wegelin, Medailleur und Münzmeistcr dos Fürsten vonAnhalt-Cöthen, soll um 1750—1755 Gepräge mit A. W. signirt haben.

Anton Wiedemann zeichnete etliche Medaillen mit Bildnissen vonFürsten des k. k. österreichischen Hauses, und von berühmten Männernauf solche Weise. Er war von 1754-1770 llofmcdailleur in Wien.Unter der Abbreviatur A. WIDE, kommen wir auf ihn zurück.

J. L. Albert Wagner, Medailleur von Durlach, geb. 1773, war ander k. Münze in Stuttgart bethätiget, und fertigte viele Stempel zuMünzen und Medaillen. Auf einigen stehen die Initialen A.W., wieauf dem schonen Medaillon mit dem Bildnisse des Bildhauers HeinrichDanecker mit der Legende: Was Wir | Als Sehönhit | Hier Empfunden |Wird Einst \ Als Wahrheit Uns | Entgegen Gehen. \ Schiller \ i(120 \ A.W.Wagner starb 1845

Albert Welle war von 1829 - 1840 Münzmeister in Arolsen. Erzeichnete Gepräge mit A. W.

1510. Anseimus Weellng, geb. zu Ilcrzogenbusch 1675, malte Ca-- - ..-.— binetsbilder in der Weise des G. Schalken und G. Dow,

/y ]Y/ ohne aber diese Meister zu erreichen. Er soll einigew/y rr- Gemälde mit A. W. bezeichnet haben, wir wissen aber

nur von einem Bilde mit dem Namen, welches dem Schalken unter-schoben wurde. Der Künstler starb 1747.

1511. August Friedrich Winkler fand oben unter dem Monogramm/ ti/Q A. W. No. 1489 eine Stelle, da auf einigen radirten Blättern

c/G.rY . die Bezeichnung wechselt. Die Initialen A.W. findet manauf einem geistreichen Blatte nach Dirk Maas, welches einen nach rechtsgerichteten Heiter vorstellt, H. 7 Z. 8 L. Br. 6 Z. 4 L. Das Gegen-stück zeigt einen nach links traversironden Reiter. A. F. Winkler gab1810 Studien für I'fordezeichncr heraus. In diesem Werke sind 11 Ka-dirungen von seiner Hand.

1512. A. Wolf, Zeichner und Genrcmalcr in Düssoldorf, gehört zus~ den jüngeren Künstlern der berühmten Schule jener

Nfl 1/1/ .v Stadt, Er malt Scenen aus dem Volksleben, in welchen

J\ H . /öOKX gewöhnlich das komische Element vorherrschend ist.In den Düsseldorfer Monatsblättern 1853 sind Illustrationen nach seinenZeichnungen, theils mit dem Namen, theils mit den Initialen desselbenversehen. Eine lithographische Beigabc, welche mit A. W. bezeichnetist, stellt einen Mann vor, welcher zur Nachtszeit einem anderen mitdem Stocke aüfpasst. Unten steht: „Durch diese hohle Gasse muss erkommen. Es führt kein anderer Weg zu meiner Konigunde 1" Ob auchGemälde auf solche Weise bezeichnet sind, wissen wir nicht.

1513. August von Wille, Zeichner und Maler in Düsseldorf, fand// C) l "'" n " ntor * em Monogramm A W. No. 1493 eine

V ''^'y'M \/l? c ' lrenvo "'' Stelle, und daher bemerken wir hier^-^__~^-^ / V 1/ nur, dass er ausserdem auch der gegebenen Ini-tialen sich bedient habe. Man findet sie auf Illustrationen und Litho-graphien in den Düsseldorfer Monatsblättern 18">1 ff. Seinen Ruf grün-dete er aber als Landschaftsmaler, und daher sind die Zeichnungen fürdie genannte humoristische Zeitschrift nur als Lückenbüsscr zu betrachten.

1514. Anton WaterlOO, Maler und Radirer, fand oben unter demS // f Monogramme A. W. No. 1496 eine

<Af-l/;i/l?4S. f;A.'Win<etf- Stelle, und daher ist hier nur na.cli-AU/JT AU/T? ATJS-;*, .+ r zutragen, dass man die gegebenenAWI'. / A.WF. / ^L.tVtmet/- initialen auf verschiedenen Radir-