Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
671
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AW. Nr. 1504-1509. 671

wirkt. — Auf den früheren Werken des Künstlers findet man die Ini-tialen des Namens, auf späteren gewöhnlich den letzteren ausgeschrieben.

1504. Anton Wünsch, Lithograph, geb. asu Godesherg 1800, gehörtA VVy zu denjenigen Künstlern seines Faches, welche in Colli auf

XY " der von Seucfelder eröffneten Bahn lohensworthe ArbeitenyQMi)/' lieferten. Kr trat 1817 mit Friedrich August Mottu ausY~v/f^ Offenbach in Verbindung, und gründete mit diesem eineUthographische Anstalt, aus welcher verschiedene schöne Blätter hervor-gingen. Merlo (Kunst- und Künstler in Köln p. 538) verzeichnet eineziemliche Anzahl von Lithographien dieses 1833 verstorbenen Künstlers.Ibis Bildnise des Königs Leopold I. von Belgien ist mit A W. bezeichnet,■»■ fol. Das Monogramm findet man auf dem Bildnisse des polnischenGeneralissimus .lau Kkrzynecki, 4.

1505. Unbekannter Kupferstecher, welcher im 17. JahrhunderteA\\s _A» in Deutschland lebte, und gewöhnlich für den Buchhandel'» Vv-U. arbeitete. Seine Blätter sind nicht von Bedeutung.

1506. Abraham Waesberge, Kupferstecher und Kunsthändler, war4, ]y ß rc um 1(130 —1640 im Haag thätig. In seinem Verlage er-4 IV ' schienen verschiedene Blätter von holländischen Meistern,

CXCt auf welchen man theils die vollständige Adresse, thcils dieAbbreviatur des Namens findet, wie. auf solchen von Crispin de Passe,Willem van Dellft, Peter Quast, C. van IJuooborn, M. Uytenbroek oderWtenbi'uck u. s. w. Waosberge vertrieb auch eine (!opie der kleinenPassion von Albrecht Dürer, welche aus dem Vorlage des Unter Janssen'Ol Haag auf ihn überging, und seinen Namen erbte. Sie bestellt, in35 Blättern, welche die Bilder von der Seite des Originals geben. Wirhaben No. 257 darüber gehandelt. Die Stiche aus Wacsbcrge's VerlagWad nicit alle erster Art, da er auch ältere Platten an sich brachte,und sie zum zweitenmale abdrucken Hess, zuweilen mit der früherenund seiner eigenen Adresse. So steht auf dem Blatte des Uytenbroek"lit Hager und Ismaol: llroer Janssen c.rcu. A. W. Exe.

1507. Anton Wierx, über welchen wir unter dem Monogramme\ ii7 ANT. W. No. 1081 ff. gehandelt haben, zeichnete nur wenige

' seiner zart gestochenen Blätter mit den Initialen A.W. Auf

( len meisten steht der Name, und daher verweisen wir auf den ausführ-lichen Artikel im Künstler-Lexicon XXI. S. 396.

1508. Anton Watteau? Diese Bezeichnung findet man auf einemA.w /'' • 1!l;l,tl ' '" äer Kurope illustre. Baris 1750, 4. Es enthält

das Bildniss des Olivier de la Marche, und kommt schonin den Memoiros de Sully. London 1747, vor. F. Basan hat es ge-stochen, vielleicht nach einem älteren Bilde von Anton Watteau. Wir'•alten für A. W. keine andere Erklärung.

1509. Mcdaillcura und Müntmästcr , welche mit A. W. zeichneten.A. \y Albrecht Wylde Stand Hm 1517 in üiga der Münze vor. Auf

riga'schen (ioprägon jener Zeit findet man die Buchstaben yt. IV.ub Reichel'schen Catalege, St.Petersburg 1842, sind solche beschrieben.

Asmus Wagner, Münzmeäste» in Erfurt, war um 1617—1624 thätig.

Adrian oder Anton Waterloos, Stempehchneider, war um 1660 inBrüssel thätig. Man findet Medaillen von seiner Band, welche iheilsn, it A. W. in Antiqua,, theils in Cursiv bezeichnet sind. Auf anderenDenkmünzen steht A. WA. F, oder AW. F. Schllckefsen nennt ihnAdrian, lmmcrzoel Anton Waterloos. Van Loon gibt einige der Me-daillen dieses Künstlers in Abbildung.