Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
553
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AS-ASF. Nr. 1303-1309. 553

1303. Augustin de Salnt-Aubln gehört zu den fruchtbarsten fran-^■s.A-f. zösischen Kupferstechern, dessen Blätter grosse Abwechs-

/\.« a lang bieten. Er stach Portruitc, historische Darstellungen,•p--ft>Ja. (Jeiirebilder und Bücherverzierungen. Sie sind in der Regelm it grosser Zartheit behandelt. Auf kleinen Blättern mit Bildnissenund Vignetten stehen die Initialen A.S.A., auch mit dem Worte fecitund sculp. Auf anderen Stichen zeichnete er A. d. S. A. fecit. Diezweiten Initialen findet man auf dem zarten Medaillon, welches die be-kleidete Venus mit Stab und Apfel vorstellt. Zu ihren Füssen siehtman zwei Tritonen. Diese Vignette ziert den Titel von: De la Chau'sÜisserlalion sur les attribules de Venus. Paris IHM), 4. Die aus demMeere steigende Venus, welche ebenfalls in einer Vignette vorkommt,18 t mit A. d. S. A. bezeichnet. Die grösseren Buchstaben fanden wir aufdem Bildnisse der Königin Maria de Medici nach F. Pourbus in: LaVie de Marie de Medicis, Princesse de Toscane. Paris 111^, 8. — A. deSaint-Anbin starb zu Paris 1807.

1304. Anton Sallaert, Maler, Radirer und Formschneider vonQ' .. Brüssel, fand oben unter dem Monogramme AS. No. 1239't^.aiL.f. bereits eine Stelle, und daher bemerken wir hier nur, duss

** eines seiner wenigen und höchst seltenen radirten Blätterm 't dieser Namensabkürzung versehen ist. Es stellt zwei Narren mitSchellenkappen vor, und erinnert in der Behandlung au J. Callot, 8.

1305. Andrea Salmincio, Buchhändler und Kupferstecher in Bo-A S"llm° /' '°(? ml ' * a,u ' unter dem Monogramm AS. No. 1246 eine

/' ausführliche Stelle, und daher bemerken wir hier nur,Jjass die gegebene Namensabbreviatur auf einigen von ihm gestochenenritelkupfern sich finde.

1306. Unbekannter Maler oder Zeichner. Diese Initialen findetA C \3 man auf einem lithographirten Blatte mit dem Bildnisse

• O. I J. fi cf , M a i crs Joseph Bergler. Es ist von einem Maler um'820 auf Stein gezeichnet, gr. 8.

1307. Albert Schmidt, Kunsthändler in Augsburg, gab im 18. Jahr-A ^nhwt hunderte mehrere Folgen von Blättern mit Orna-

• tjCflm. ex. mon t ßn heraus, meistens mit mythologischen Vorstell-ungen in Medaillons, 8. Einige dieser Blätter sind mit der Abbreviatur^S Namens versehen.

1308. Andreas Stock könnte der Träger dieses Zeichens seyn.■r-t, Man findet es auf einer in Kupfer gestochenen Copie nach A.

/% Dürer, B. No. 30. Dieses Blatt stellt die Maria mit dem Kinde*- auf dem halben Monde vor, nach rechts gerichtet, da das Bildv °n der Gegenseite genommen ist. Der Copist hat in den Ecken Wolken^gebracht, welche in Dürer's Blatt fehlen. Unten rechts in der Ecke!?' das gegebene Monogramm auf einem Täfelchen, Dürer's Zeichen**Ut. H. 3 Z. 10 L. Br. 2 Z. 8 L. A. Stock hat auch das Bildnis«" es Erasmus von Rotterdam noch A. Dürer copirt, wie Heller No. 1055" ac h einer handschriftliehen Aufzeichnung Hüsgcn's bemerkt. Diesel '°Pic ist bezeichnet: A. Stoclius sc. 1620. A. Stock wurde um 1580pboren, arbeitete im Haag, and noch länger in Antwerpen. ImKünstler-"«Sicon XVII. S. 375 haben wir Blätter von seiner Hand verzeichnet.

1309. Andreas Spängier, Kupferstecher, war um 1627 zu Schwazy^V in Tyrol thätig, und scheint auch Maler gewesen zu seyn. DasP gegebene Zeichen fanden wir auf einem zart behandelten Blätt-

clle u, welches den hl. Franz im Gebete vorstellt. Das Vorbild gehört