Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
552
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552 AS. Nr. 1299 — 1302.

Bestandtlioil folgenden Werkes : Piclurae Etruscorum in Vasculis, Ro-mae 1707. Die Herausgabe besorgte Gio. Bat. Passeri, und diesernennt sieb auch als Zeichner. Hierauf ging Scacciati an die Heraus-gabe des berühmten florentinischen Zeichnungswerkes, dessen unterdem Monogramme AS. erwähnt ist.

1299. Andreas Spängier? Diese Bezeichnung finden wir auf dema. „. ,-. in Kupfer gestochenen Titelblatte zu Reincccii Bias Fran-

*-^" ^' J ' ciscanus. Ocniponti 1650, 12. Der Titel ist von einerEinfassung umgeben, welche sieben Felder in sich schliesst. In jedemderselben ist das Brustbild eines Papstes, oben in der Mitte steht aberdie Tiara mit der Umschrift: Viccdom. De Vice . ..

Der Stecher dieses Blattes ist wahrscheinlich Andreas Spängler,welcher um 1627—1650 zu Schwaz in Tyrol lebte, und leicht vonInnsbruck aus die Bestellung auf das Titelblatt erhalten haben könnte.Wir haben unter dem Monogramm ASF. No. 1309 über diesen Späng-ier gehandelt.

1300. Alexander Sauerweid, der Schlachtenmaler und Radirer,• o / fand unter dem Monogramm AS. No. 1252 eine gebührende

' / Stelle, und daher verweisen wir hier auf jene. Man findetdie Initialen AS. auf etlichen Radirungen mit militärischen Scenen.

1301. Andreas Stock, Kupferstecher von Antwerpen, deutete untera er . j / / diesen Initialen seinen Namen an. Nach der

Si..ö.Jcuip. /oib. gewöhnlichen Angabe soll er 1614 geboren wordenseyn, es kommen aber Blätter von 1614 vor, und diese sind vielleichtnicht die Erstlinge dieses Künstlers. Wir haben im Künstler- LexiconXVII. S. 375 eine Anzahl seiner Kupferstiche verzeichnet, das Blattmit obiger Bezeichnung kennen wir aber nur durch Hrn. J. A. Börner,welcher unter den Buchstaben A. S. den A. Stock erkennt. Dieses sel-tene Blatt stellt den Tod mit Pfeil und Sanduhr dar, wie er sich demreitenden Falkcnirer nähert. Zwischen beiden erhebt sich der Baumder verbotenen Frucht mit der Schlange. Im Vorgrunde sind Hunde,eine Ziege, ein Ochs, ein Stachelschwein, ein Truthahn und ein Frosch.Im Rande steht: Non curat genus — — cimcta necam. 11h. inv. A. S.sculp. 1020, 8.

A. Stock hat auch noch andere Blätter nach II. Hondius gestochen.Letzterer deutete unter den Buchstaben Ilh seinen Namen an.

1302. Alexis Stubow, Kupferstecher von St. Petersburg, war in

A Amsterdam Schüler des P. Picart, licss sich aberA C r ^b später in seiner Vaterstadt nieder, wohin er auch diey ' Kunst in schwarzer Manier verpflanzte. In dieserWeise bearbeitete er das Bildniss des Czar Peter des Grossen, in Ovalmit Umschrift: Petrus Magnus totius Hussiae Imperator et AutocratofPater Patriae. Rechts unten ist das zweite Zeichen auf weissem Grunde.H. 12 Z. 6 L. Br. 8 Z. 7 L. Auf dieses, in der Behandlung nochunvollkommene Blatt macht Graf Leo de Laborde (Hist. de la gravureen maniere noire j). 332) aufmerksam, er liest aber auf anderen Blät-tern den Namen in russischen Lettern A. Zubow oder Zuboz. Jenenauf einem zweiten, sehr gut bearbeiteten Bildnisse des Czar in Knie-stück von 1729 gibt der Graf in Facsimile. Das Monogramm ASTdeutet aber auf den Namen Stubow, wie wir den Künstler auch ander-wärts genannt fanden. Daraus erklären wir auch die Buchstaben A. *'■auf einem in Kupfer gestochenen Bildnisse der Kaiserin Catharina ILauf A. Stubow. Die Büste derselben ist in Profil genommen. Tintensteht: A.S.sc. Petersburg, fol.