506 AR. Nr. 1163-1164.
7) Die zwölf Apostel nach den Statuetten am St. Sclialdusgrabe vonP. Vischer, ursprünglich für einige Jahrgänge des Nürnberger Frauen*taschenbuches gestochen, und theils mit dem kleinen Monogramme verschen.
I. Die Abdrücke auf gewisseres Papier. Sie wurden immer vor derBenutzung zum Taschonbuchc gemacht, und zuletzt zu einer Folgevon 12 Blättern mit Text vereiniget, gr. 8.II. Die Abdrücke im Frauentaschenbuche, 8.
III. Die Folge der Apostel mit den Statuetten des hl. Sebald und desPeter Vischer, ferner mit der perspektivischen Ansicht des Grab-males von F. Geisslor, im Ganzen 15 Blätter gr. 8.
IV. Die späteren Abdrücke der Aposteltiguron mit St. Sebald, denvier Basreliefs mit Wunderthaten des Heiligen, und mitP. Vischer'sStatue, 18 Blätter mit deutscher, französischer und englischer Er-klärung. Nürnberg (1838), gr. 4.
8) Die Statuen von Sebald Schonhofer an dem schönen Brunnenin Nürnberg, für das Frauentaschenbuch 1826 und 1827 gestochen:Carl der Grosse, Chlodwig, Carl IV., Gerlach von Nassau, die Prophe-ten Joel, Ezechiel &c, 8.
I. Vor dem Monogramme, und vor den Unterschriften.II. Mit dem Monogramme und den Unterschriften.III. Nach der Wegnahme der vom Stecher beigefügten Unterschriften.
9) Kaiser Carl der Grosse, nach A. Dürer's Gemälde in der städt-ischen Gallorie zu Nürnberg, Kniestück, gr. fol. Dieses treffliche Blattgehört der letzten Zeit des Künstlers an, und kommt in folgenden Ab-drücken vor:
I. Mit den Monogrammen des Malers und des Stechers, und den Jahr-zahlen 1510 und IttW. Vor jeder weiteren Schrift. Sehr selten.II. Mit angelegter Schrift, und ohne Reindel's Monogramm. Auf
chinesisches Papier.III. Mit voller Schrift, auf chinesisches und weisses Papier.
1163. Abraham Richter, Zeichner und Maler von Ansbach, wurde^_—^ um 1575 geboren. Er stand anfangs in Diensten des Mark"* / I grafen Georg Friedrich von Ansbach, dessen Bildniss von
fr) l 1602 auf dem Schlosse daselbst aufbewahrt wird. Es trägtuJ\^M- das gegebene Zeichen, und wahrscheinlich finden sich nochandere Bildnisse mit demselben. In der Hausmann'schen Sammlung zuHannover ist das Brustbild einer jungen Frau mit dem Monogrammeoder den Buchstaben A. 11. 1010 bezeichnet. Später kam Richter inDienste des Herzogs Johann Ernst jun. von Sachsen-Weimar, welche»er um 1625 auf verschiedenen Feldzügen als Sekretair begleitete. Au»dem von Christoph Richter radirten Bildnisse des Herzogs steht: Abra-ham Richter Secrctair Castrensis pinxit. Der Fürst, welcher 1627 starb,ist auf dem Paradebette in allegorischer Einfassung dargestellt, qu. fol-Das Todesjahr des Abraham Richter ist unbekannt. Sein Sohn Albrecht,geb. um 1605, stand in Diensten des Herzogs Friedrich von Sachse»,Landgrafen von Thüringen. Ob sich dieser ebenfalls eines Monogrammsbedient habe, wissen wir nicht.
1164. Richard Arentz oder Aretz, Maler, war um 1540 — 60 i»Breslau thätig. Er malte Bildnisse, und bezeichnet*
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j5\ ZrA sie mit dem gegebenen Monogramme. In der Gal]cri ß
des Schlosses Rolland, dem Bittergute des Friedens-richters A. Fahne in Cöln, ist ein Bildniss mit dem ■ ersten Zeichen.Die Inschrift nennt diese Dame Anna Wolfeselderin, welche 1556 im57. Jahre gemalt wurde.