All. Nr. fifiO — 861. 319
Deutschland. OHd S. 4B kommt er auf den Tod der Mnria tu sprechen,Welcher in den ll;iii]ilinntiveii dem Schönen Kupferstiche des M. Schön
entnommen ist. und dos MittelbiWI eines Altares bildet Ueber den
Meist,. |- v], r j( 1,1 Waagen keine Vcriiiuthung uns. b'isst aher demselben
(|| e Ehre, die Zusätze sehr gMckickl tnii dem Ganzen verschmobzen zu
'imen. Grosseres Lob aber ipet4e1 er den übrigen Bilden du
Altare., besonden den rler lebentfrotseii Heiligen, «eiche sehr mit
wn Gemälden des Matthias Grunewald in der Pinakothek zu München
stimmen, sii d:iss der Altar diesem Meister angehören mochte. Aul
., as Gemälde mit dem Monogramme macht Waagen 8. 4 ( i aufmerksam.
w itelli die Kreuzigung vor, und bildet dai Mittelbild eines Altar«
n der genannten st. Annakirche, Dia inneren Seiten der Kinkel eat
i Jil"' ,n ''ic Portrait« der Stifter des Werket. Auf den Anssenseiten
( 'iseib|. n , v| ,| H , Verkündigung dargestellt. anmutUg und lein in den
'Kunni. dai Zimmer und die Landschaft ron altnieaerlanditcher Krafl
n " Klarheit. Ibis Mittelbild mit dem Monogramme knniint der \
mdignng Dicht gleich. Dai Getue zeigt aach Waagen Verwaodtachaflzur Aoftburger schule.
w .1.1 '"' n ei'l<en si liliessüch muh. d.iss mw Monogramm jenem,
'■', ,"' s Waagen beifügt, nicht gleiiho. Letzteres H heint aus zwei ////
' ' '" vorstehenden Hacken ratatsttstttweM M sevn. s " w 'e oben
BoM'"'■"' '""" '"'" ^ " ''' s ''"' w '"" ( ''' r " , "''' 1 ' Btrichj welcher da-fii'l] .''""'"''' ' l " 1 ' 1 '' 1 " i <' ,lt 7U ••N H'ührt i<( Wurde dieser nus-'''''• so hatte man das //. I nt. r //// gebet) wir (las Monogramm,welcl >es Dr. Waagen beigefügt hat.
i _ Angngtt ' > Hagen bach? BraOtti l Bo. MI fand das träte
I^T 7 1 *nT /.eii hen aal GlatgemUden mit den
X. 7X1 V^/tl • J«ItT«Uai 15*1 und IM7, und
jjj r "" •*• "*■ merkt, ihiss mau sie dem Augustin
jj, M|u "f-'''l laachreibea wollte. wowm er sieb aber nubt überzeugen
zwe't''"' Wir kennen cm Glasgemalde mit einem Wappen, welches das
'•ilni M " '"'" "" , (,ir Jthrtahl 1551 »rtgt, und damit ist wenigstens
ni'Vt ."'"'"' ThJUigkeil des Künstlers festgeteUt Dieter kann aberllirl Augustin Iln HirtTogeJl leyn, da letzterer r,r>.i starb,
verm »k ' ""' " Kl " "' früheren Werken angegeben findet Brulliot<l»r ii unter ll ''" 1 Monagrammitten einen Schweizer, und wir sindgrin, "'" Me "»ung. Wahrscheinlich lind die Bilder mit diesemMooc-
|.','. ."' *"" August,,, Hagenbach, web her zu jener Zeit in Zürich lebte.
Letzt""" 1 '' ''" Vatei " ll " Bmder des Maus Haganbacb gewesen sevn.'"' r «iinlc im;, Mitglied der Zunft /um Himmel ia Batelfifil
~ r ^- Andreas Henneberg, oder Hmneberger. Maler, stammt TtT-
/TJ ""i'l'lnb am der In Geisslit igen Kttnstlerfamilie
U J~^ 4iane« Namens, „„.de aber im Vaterlande vergessen, weilihn i, '' r '"'i'ien Sitz in München genommen hatte. Wir landen
IL,,,, ' '' Utten der Mabrzuntt daselbst unter dem Jahre 1575 alsl„l nl ' ' "«»getragen, und ron dieser Zeil an erscheint er auch alsI,,,,,. r ' ( In Jahre 1585 tntliesi Henneberger den bekannten Bartho-H.n'nei, ' : " K ,lrm Lehrrerbande Im Künstler - Lexicon bind AK,, nntni 7 """ Art "kel. ll* ans die Zunliakten erst später zur
01| k ""'" Br s,,ii UM f ittrtM
Sc,,,,,, '^Monogramm landen vir imf einer Zeichnung, welche eine
und |,ra ' S ' "»isiben Geschichte rorstellt, mit der Feder nmrii
nur, das's' 1 K ''V'~' '" '"'"'-'l'l'' '!• ,en wir nicht, wir wisttn
er lür de,, herzoglichen lisse gemalt habe.