AG. Nr. 580. . 295
i
2) Kino Folge von 6 Müttern mit Goldschiniedsverzieriingon aufWeissem Grunde. Im verzierten Ovale des ersten Blattes steht in Ab-hitzen : Mathias Be'Uler Imientor. Andreas Gentzsch Sculpsil et exeudit. InAvgusta Vindelic. IHK, 11. 1 Z. 11 L. lir. 1 /. 8 L. Die Illingen}> Jättcr seigen verschiedene kleine schwane and phantastische Figuren,•liiere &c. auf schmalen landschaftlichen Streifen. Auf vier Blatternsind je drei kleine Kriese, unten links mit dein Monogramme Mll (M.»eitler), rechts mit dem zweiten Zeichen. II. 1 Z. 8 L Hr. 1 Z. HL.■km weiteres Blatt zeigt in der Mitte einen auf dem Zweige sieh schwing-enden Genius von Vögeln und Insekten umgeben. Oben sieht: M. Heuler"Mentor, unten A. Gentisch sculplor. Diese Folge besieht vielleicht auseitler grösseren Anzahl von Blatten. Sie sind nicht nuniniei'irt.
^589. Andreas Greift", Kupferstecher, war um 1660 in Nürnbergjtt thätig, und könnte auch Fisenschneidcr gewesen seyn, da er mit
, ^ Gottfried Leigebe in Berührnng kam, Angereizt durch die neueJ* : Erfindung des Ludwig von Siegen und des Prinzen Rupert von«er Pfalz, oder vielmebr durch die noch früheren gelungenen Versuchews Kupferstechers Franz Aspruck in der Schabmanler (Vgl. No. 285) hatte!' r sich vorgenommen, auf den Grand derAezkunst in Kupfer ebenfalls
j* der neuen Weise zu produriren. Er rndirte zu diesem Zwecke dasgudniss des Gottfried Leigebe im Hrustbilde nach links gewendet. Diej latto hat eine ovale Form und ist von einem ovalen Rahmen umgeben.n > Abschnitte liest man: Gottfried Leigebe, | Eisenschneider in Nürnb- \W». Am. 30. A" 1660. | In dem Rahmen um das Portrait steht:
"rc/t Leiyebens Hand und Gaben, hat Gotl*Hicse Kunst erhaben, Gsund-le!t . Liebe, Fleiss und Stank, fördern solcher Hände Werk. — LinksSegen unten ist das gegebene Monogramm, welches bei lirulliot L No. 402
icbt genau erscheint. Rechts im Hintergründe bemerkt man unfeinemj etlel das aus GL bestellende Zeieben des G. Leigebe, welches wirunter GL beibringen müssen. II. 4 Z. 8 L. Hr. 3 Z. 6 L.
, T . Auf das erwähnte Bildniss macht auch Graf Leo de Lahorde in der»ölstoir de la gravure en nianicrc noire" n. 220 aufmerksam, um aber
'|" Gang der l'rocedur kennen zu lernen, muss man auf die verschio-( ,'' ll,, n Abdrucksgattungen der Platte sehen. R. Weigel machte iniKunst-l > ' ll:ll <|ge No. 7423 am vier verschiedene Zustande aufmerksam, J. A.jjj'ner geht aber in seinen handschriftlichen Supplementen zu Brnlliot's
ictoniniirc des monogrammes noch weiter ein, so dasswir hier folgende
'."Stimmungen geben, mit der Bemerkung, dass der Name des Monogram-
jsten bisher nicht bekannt war. Mr. Leo de Laborde nennt indessen
■ A. Groiff, aber ohne ihm irgend ein Blatt zuschreiben zu können.
vy . *■' Vor der Einfassung und mit den beiden Monogrammen, nach
'«gel's Bestimmung Aezdruck.j, U. Mit der Umschrift im Rahmen, und ohne die Sylbc fe. unter dem
°ne,graminc, wie Weigel angibt. Doch liegt nach Börner der UnterschiedHai i darin a,lcil1 - Der auf der linken Achsel bin sich erstreckendett jT 8 «*gen hat einen schmalen weissen Sniini oder Rand, welcher we-li(,r' r ,,lm ' u den aort befindlichen schwachen Ihnriss, als durch das Auf-1,11 der über den Krageuthcil gelegten Schraihrung entstanden ist. •(, J"- Mit der Kylbe fe unter dem Monogramme. Der Umriss desSoul " 1( ' n Kragensäuines il jetzl verstärkt, so dass er nicht mehr weiss,j, Gern mit Schrafflrnngen überzogen ist. Her Schatten, welchen derdes iiS nut tliW ^ e,f * n O wirft, wurde ebenfalls verstärkt, und das Eck
' S(! lbcn, früher fast abgerundet, erscheint jetzt spitzig.Orbo't ' von Wo '8'- 1 angezeigte Gattung mit eingemischter Schab-
Clt , Welche den Grafen L. de Laborde bewog, das Blatt aufzunehmen.
24*