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in solcher Weise gefunden werden. Bartsch ist im Zweifel, ob er dar-unter einen Zeichner oder Formschneidor vennuthen soll. Brulliot I.No. 298 möchte die Composition der Blätter dem Franz Floris zu-schreiben, und in jeder Hinsicht handelt es sich um einen Meister,welcher der Richtung des Floris angehört, doch mit jener Modifikation,welche sie am SchlOwe der Uteren Periode angenommen hat. Wirglauben, dass die Blätter mit diesem Zeichen dem Adrian Thomas Kcijangehören, obgleich in seinem gewöhnlichen, aus den Buchstaben ATKgebildeten Monogramme der unten vom Schenkel des A ein K formirendeQuerstrich fehlt. A. T. Kcij war der Schüler des Willem Kcij, welchermit Floris In der Schule des Lombard Lombardas sich bildete. AdrianKcij ist als Nachfolger dieser Meister zu betrachten, und könnte aufden Holzschnitten von der gewöhnliches Form seines Zeichens abge-wichen seyn, da die Zusammensetzung des Monogramms auch in dieserVariation auf ihn passt.
1) Absolon von ,Toab getödtet. Her Sohn David's hängt nu dem>m Mittelgrunde stehenden Eichbaumo, da sich seine Haare in die Aesteverschlingen. Joab durchbohrt ihn. Im Grunde sieht man die Kriegerdesselben, und im Vorgrunde läuft dal Pferd des Prinzen. Das Mono-gramm ist rechts unten am Steine, durch die Blatte mit den Halbtintenausgedrückt. Helldunkel von drei Blatten. H. 11 Z. 4 L. Br. 18 Z.Dieses Blatt erwähnt Bartsch, beschreibt es aber nicht genau.
2) Nelmkadnezar lässt die drei Jünglinge in den brennendenOfen werfen, lieber dem Fenster eines links stehenden Hauses istdas Zeichen auf einem Tälolchen. H. 11 Z. Br. 17 Z. 9 L. — DiesesBartsch unbekannte Blatt erwähnt Brulliot.
463. Adam Eberle. Historienmaler, geb. zu Aachen 1805, gest. inA^A Rom 1832. Unter F. v. Cornelius auf der Akademie in/ . y \ Düsseldorf herangebildet, begleitete er den Meister nach-i Li. München; und malte daselbst mehrere Bilder, welche dasGepräge der höheren Geistesrichtung der Schule des Cornelius tragen.Mehrere Zeichnungen, und wohl auch einige Gemälde in Oel haben (bisgegebene Namenszeichen des Künstlers, denn es findet sich auch aufdem grossen Freskobilde in den Arkaden des k. Ilofgartons zu München,welches die Belehnung des Herzogs Maximilian von Bayern mit derChurwürde darstellt. Dasselbe Zeichen trägt auch das grosse Fresko-Gemälde an der Decke des k. Odeons zu München. Dieses schöneBild stellt Apollo unter den Hirten dar. Im Jahre 18^9 schaute Eberle''en Himmel Italiens, unter welchem er, stets unzufrieden mit dem wasCr leistete, dem Tode erbig. Seine Werke beurkunden aber einen be-gabten Künstler, doch darf man bei Beurthcilung derselben nie vei-Sessen, dass sie von dem Standpunkte angeschaut werden müssen,welchen die Schule des Cornelius in diu- früheren Periode eingenommennatte. Eberle wird aber im Allgemeinen der religiösen Schule derMalerei in Deutschland beigezählt. Johann Bbinz bat eine unvollendeteZeichnung desselben lithographirt, unter dem Titel: „Die gefangene Je-rusalem ihrer übermütbigen Feinde Spott und Holm, von ihren Pro-pheten gewarnt und gestraft, beweint und getröstet." gr. qu. fol. DiesesSc höne Blatt findet man in der Geschichte der neueren deutschen Kunstv °n Athanasius Grafen Kaczynski, II. Band 1840. Eine andere Litho-graphie ist betitelt : „Das Schiff der Apostel. Transitus Apostolorum.**ül Fetrus, Paulus schiffen Hand in Hand vom Morgcnlandc hin zumAbendland etc." qu. fol.
,, Die Umrisse zu Dante's Paradies, nach den Zeichnungen des P. v.Cornelius zu den beabsichtigten Fresken in der Villa Massimi in Rom,
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