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1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
248
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248 AE. Nr. 464 — 466.

hat er selbst lithographirt. Das Werk erschien in 9 Blättern mit Textvon Dr. J. Döllinger, qn. 4.

464. Johann Andreas Engelhart, Maler von Nürnberg, war Schüler^^—i der KunstsebnTe daselbst, und begann seine Laufbahn/_J^ 'T—^ um '820. Er malte Bildnisse und historische Darstel-/|P \ JjjV hingen. Das erste Zeichen findet man auf Gemälden,

' gewöhnlich mit beigefügter Jahrzahl. Das zweite Mono-

gramm steht auf dem lithographirten Bildnisse des Künstlers, mit derUnterschrift: Zum neuen Jahr 11121», kl. fol. Dann findet man dasZeichen des Künstlers auf Aquarellbildcrn, welche thoils reich compo-nirt, und sehr sorgfältig ausgeführt sind. Wir kennen ein sehr schönes,mit Gold gehöhtes und ausgemaltes Blatt mit verschiedenen Scenenaus Reinecke Fuchs von 1030, qu. fol.

465. Adolph Ehrhardt, Maler von Berlin, stand daselbst um 1830\) » '"^ unter Leitung des Professors Hering, und begab sich

J E V später zur weiteren Ausbildung nach Düsseldorf. Er-* malte da historische Darstellungen , deren man auf den

Kunstausstellungen 1837 und 1838 sah. Doch zog derKünstler auch das Genre in seinen Kreis, und leistetein beider Hinsicht Vorzügliches, Von Düsseldorf begab sich Ehrhardtnach Dresden, wo er seit etlichen Jahren Professor an der k. Akademie ist.

Erhardt bezeichnete einige Gemälde und Zeichnungen mit den bei-den ersten Monogrammen. Man findet sie auch auf Blättern in R. Rei-nick's A. B. C. Buch für grosse und kleine Kinder 1845. Das dritteund vierte Zeichen steht auf Holzschnitten in L. Bechstein's deutschemSagenbuch. Leipzig, G. Wigand 1853. Auf den Zeichnungen, welcheer für das 1853 bei G. Wigand erschienene deutsche Balladenbuch ge-fertiget hat, steht kein Monogramm. Zu seinen'neuesten Werken ge-boren die Zeichnungen zur deutschen Geschichte in Bildern, mit erklä-rendem Text von Dr. F. Bülau. I. Bd. Dresden 1855, qu. 4. Bishersind drei Blätter nach seinen Oompolitlonen in Holz geschnitten: dieSchlacht bei St. Gotthard, die eimbrischen Frauen nach der Schlachtvon Vercelli, und die Cimbern, wie sie in Italien eindringen. Aufdiesen Blättern steht ein dem zweiten ähnliches Zeichen, aber kleiner,als das gegebene. ,

466. A dam Elsheimer oder Elzheimer, Maler und Radirer, geb.JW ▼ zu Frankfurt a. M. 1574, gest. zu Rom 1620.

/ \ A Die Lebonsgoschichto dieses trefflichen Mci-

/ * z^" ***** ' st bekannt, un( l .| 0| 1° bedeutende Gal-

_/_ \ -i Sir,. 4T lerie besitzt Werke seiner Hand. Sie be-stehen meistens in Landschafton mit historischer, biblischer und mytho-logischer Staffage, Seltener sind die eigentlichen historischen Darstel-lungen. In seinen Bildern macht sich das Eingehen auf die klassischenMotive der italienischen Kunst bemerklich, doch herrscht in der Auf-fassung eine zarte Einfalt, eine edle Ruhe vor, nur selten ein tieferbewegtes Gefühl. Diese Bilder sind gewöhnlich in kleinem Formate,und mit ausserordentlichem Fleisse vollendet. Es ist indessen zu be-merken, dass dem Künstler zuweilen Gemälde, von König und Thomaniivon Ilagelstein zugeschrieben werden. Die Werke des letzteren sindaber kalt und hart, und halten nicht einmal mit jenen König's denVergleich aus. Auf einigen Gemälden des A. Elsheimer steht das ersteZeichen, auf anderen ist es kleiner, und auch mit dem Namen ver-bunden. Diess ist ebenfalls mit einer Radirung der Fall, welche denAbraham zwischen Ilagar und Ismacl gehend vorstellt. Im Grunde ist