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1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
225
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AD. Nr. 386 — 389. 225

386. Andreas van Dyck scheint der Träger dieses Zeichens zu1 fT\ seyn. Nach Christ (Monogr.-Erklärung S. 82) findet man

/% / 1 es auf Zeiclinungen in Tusch, der genannte Schriftstellerf~\l m gibt aber nicht an, welcher Richtung der Verfertiger der--4. |t ■" selben angehöre. Es unterliegt indessen keinem Zweifel,./^ _ dass er Zeichnungen dieser Art gesehen habe. Die Fa-t Ö 3>3 • i'ilie van Dyck zählte mehrere Künstler, der berühmtesteist aber Anton van Dyck. Andreas van Dyck wurde 1633 freier Meister,gleichzeitig mit Daniel van Dyck, welcher vermuthlich der Bruder des-selben war. Beide dürften Söhne des Seser (Seger V) van Dyck seyn,welcher 1598 im Verzeichnisse der Bruderschaft des hl. Lucas zu Ant-werpen als freier Meister erscheint. Dieser Maler war Schüler desAdam van Oort (Noort). Die beiden Maler Seser und Andreas vanDyck kommen im Künstler - Lcxicon nicht vor, ihre Existenz ist aberdurch das erwähnte Verzeichniss der St Lucasgilde begründet.

387. A. WaOard, ein um 1830 in Paris lebender Maler, soll nachA j~^ Brulliot I. No. 274 der Träger dieses Zeichens seyn. Wei-

/t\f J te re Nachrichten konnte der genannte Schriftsteller nicht*n*/ geben, wir glauben aber, dass der Maler Pierre AntoineAugustin Vafflard darunter zu verstehen sei. Im Jahre 1777 zuParis geboren, war er einer derjenigen Künstler, welche der Schulepavid's abtrünnig wurden, und sich an Rcgnault anschlössen. Wir habenim Künstler - Lexicon mehrere Werke von Vaftlard's Hand aufgezählt,Wissen aber nicht, ob sich das Monogramm auf Gemälden oder Zeich-nungen finde. Dasselbe besteht demnach aus den Buchstaben A VI).,so dass der erste und letzte Buchstabe des Namens Vafflard gegeben ist.

388. Unbekannter Meister, welchen Heller im Monogrammen-Lexicon S. 12 mit Jacques Androuet duCerccau in Verbindung bringen möchte, abernur aus Missverständniss der Angabe des

, alten Leipziger Professors Christ, welcherin seinem Monogrammenbuche S. 82 sagt, dass er das erste, noch an-gedeutete Zeichen dem Androuet du Cerccau zuschreiben würde, wennes auf architektonischen Blättern von 1560 — 1570 vorkäme. Christbemerkt aber dazu, dass er weder einen Kupferstich, noch eine Zeich-nung des genannten Künstlers mit diesem Monogramme kenne, und erScheint überhaupt nur einer unsicheren Quelle gefolgt zu seyn. Hellerspricht aber entschieden aus, dass beide Monogrammen auf Zeichnungenund Kupferstichen vorkommen, ohne jedoch den Inhalt derselben zunennen, was ihm sicher unmöglich gewesen wäre, da Christ sein Ge-währsmann war, welcher offen die Unsicherheit seiner Angabe einge-steht. Heller will sogar auch noch wissen, dass auf Zeichnungen undKupferstichen mit den gegebenen Monogrammen zuweilen die Jahrzahlt&98 vorkomme, er zeigt aber dadurch, dass er nie ein Blatt miteinem solchen Zeichen gesehen habe, indem Christ die Jahrzahl 1633nicht dem ersten Monogramme, sondern einem anderen, aus AD oderA.VO bestehenden Zeichen beifügte. Sollten daher die gegebenen Hand-■eiohen nicht erfunden, oder bis zur Unkenntlichkeit entstellt seyn, so'nüsscii wir warten, bis der Name des Trägers derselben entdeckt wird.

389. Unbekannter Meister, welcher in der ersten Hälfte des 16.*ji ä- Jahrhunderts in Spanien lebte. C. Becker beschreibt in Dr.

'-«1-tl. R. Naumann's Archiv für die zeichnenden Künste I. S. 137'°lgendes Werk: Höre 'ote marie Virginia omni tepore dicede: sine reqre:höre passionia ac defunclorum: cum plerisq. aliis devotionibus , nötiger

Joo. Unbekannter Me