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Monogramm, welches wahrscheinlich auch auf den Gemälden vorkommt.Andere Blätter nach A. Both hahen den Namen des Malers und Stecher«)wie die schöne Folge der fünf Sinne von A. de lilois aus NicolauSVisscher's Verlag. Diese seltenen Blätter enthalten einzelne sitzendeländliche Figuren, 8. Kehr schön sind auch fünf Blätter mit Brust-hildern von Bauern, weicht ebenfalls die fünf Sinne vorstellen. Siesind von Jan Gole geschaht, und so trefflich, wie die Blätter von(,'ornel Dusart, wenn sie nicht von diesem seihst herrühren. Hund, kl. 4.Was ausserdem noch Lynhoven, Hasan &c. nach ihm gestochen halten,können wir hier nicht aufzählen. Die Landschaften mit Staffage geheiigewöhnlich unter dem Namen des .lau und Andries Both.
Zu den Seltenheiten gehören die schönen Abdrücke der von An-dreas und Jan Both radirten Blätter. Bartsch 1'. gr. V. p. 199, be-schreibt 10 Blätter von dem enteren, und 15 von (lein letzteren. DefFigurenstaffage nach gehören sie alle unserem Künstler an , und mankann ihn aus diesen Hadirungcn in seinem Ilauptelcmento kennen lernen]Zu dem Werke von Bartsch sind aber besonders die Supplemente vonR. Weigel I. 279 zu berücksichtigen. Er zählt vier Blätter auf, welcheim Peintre graveur nicht vorkommen. Die Preise der Radirungen sindim Allgemeinen ziemlich hoch. S. hierüber Iloller's Handbuch. Leip-zig, R. Weigel 1848.
146. Adriaen Brouwer, auch Brauer und Brau wer, wurde 1608
/C\ 1 r /n Honem geboren, und Franz Hals, der geniale,
y \j _^D ^ ausschweifende l'ortraitmaler, legte in ihm den
' Grand zum tüchtigen Künstler, sowie zur Lüder-
«> TT" lichkeit. Dieses eminente Wirthshausgonie begeg-
^P ■"' • ml uns fast in allen berühmten Gallerieu. In
seinen Bildern spiegelt sich das gemeine Volksleben jener Zeit mit
seinen Trunkenbolden, spielenden Lanzknechten, feilen Dirnen, Prttge«
leien und Tollheiten am treuesten ah, und sie liefern die schlagendstenBeiträge zur Biographie des übermüthig jovialen Meisters. Ungebän-
digte, viehische Leidenschaften wusste keiner besser darzustellen, alser, und in klaren bellen Farben prangt seine niedrige Welt. [mSchmeUder Touche kommt ihm wohl ebenfalls kein anderer Maler gleich.Desswegcn beweinte Rubens dieses seltene Talent, als der Künstler1640 auf dem Pestkirchhofe zu Amsterdam in die Grabe sank. A. vanDyck hat sein Bildniss gemalt. (Gest. von Seh. a Bolswert).
Nur wenige Gemälde sind mit dem Monogramme versehen, manfindet es aber auf Kupferstichen nach Brouwer. Das Monogramm I.V-Steht auf Blättern von L. Vorsterinanu, welche in einer Reihe vonmännlichen und weiblichen Büsten und Halbfiguren die Laster dar-stellen, 8. Auch Johann und Cornelius Titscher, Matharn, Marino!A. Blooteling, J. van Bruggen, W. Vaillant, D. van Bromden, J. Grons-velt, F. van Wyngaerde, A. Dolfos, I'h. le Bas, II. Ba.ry, T. Major,Spooner, de Mouchy. J. Borke, 0. leTaiSeor, P. Maloeuvre, ,1. I). Meere,Premier, A. H. Riedel, A. Schlicht, J. P. Thelot, ,1. A. Stenglmair,A. Prestel, A. Bartsch, Ploos van Amstel &c. hahen Blätter in ver-schiedenen Manieren nach ihm gestochen. Viele sind mit dem Mono-gramme, oder den Initialen A. B. bezeichnet. Bei dieser Gelegenheitmachen wir auch auf das äusserst seltene Blatt aufmerksam, welchesC. Bega nach Brouwer radirt hat, B.No. 30. Fs stellt ein Binnenhaus mitacht Bauern vor. Bartsch und Heinecke haben es nie gesehen, sonderngeben die Beschreibung nur nach dem Cata.log Marcus. Amsterdam 1770HO. 2236. Die Originalität ist unzweifelhaft. In der Mitte unten steht:A. Brouwer pinx., rechts: Edcwaert du Booys excu. Es scheint in-