AB. Nr. 142—145. 63
sc lirift. Auch den einfachen Buchstaben B. fanden wir auf einer Skizze,welche von Blorklandt herrühren nmxs, da in der Oallerie des Belve-Ipy zu Wien ein Gemälde mit B. 1573 bezeichnet ist. Das erste'•'leben sahen wir auf einem schönen (lemälde, welches den Tod desAdonia vorstellt, aber verschieden von fettem Blatte, welches l'b. Gallegestochen bat. Das dritte Zeichen siebt auf einem Kupferstiche von*• Galle, welcher in einer Rundung drei sitzende Apostel zeigt, fol.^"r auf einem Blatte fanden wir die Inifialen A1H, auf welche wirZlll 'fiikl«,nimen.
«2. Cornelius Bakker, Maler, wurde 1771 zu (loedereede geboren,ypv und gründete in Rotterdam den Ruf eines geschickten Künstlers./^-f% ' , ' 1 ' "mite Bortraite in Oel und Miniatur, und einige kleine Gcure-■^ bilder. Innnerzeel findet letztere besonders schön , und er be-teuert, (biss der Künstler als Zeichenlehrer an der Hotterdam'schen"UBstgenootechap zu viel Zeit verwenden uiusste. 0. Bakker starb 1845.
143. Unbekannter deutscher Maler, welcher in der ersten HälfteA-n des 17. Jahrhundertl lebte. Er malle Schlachten und andere
/j~\ militirische Darstellungen. Auf einer schonen Tuschzeichnung^"^mit einem hitzigen Reitergefecht steht des Zeichen mit der"»•hrzahl Kill. Das angezeigte Monogramm könnte der Maler A. Bod a nBeführt haben, dessen Werke aber selten sind. Kr Stalte (Genrebilder,""'ils in Rembrandt'l Manier. Auch Zeichnungen findet man zuweilenv "" ihm, Sie sind mit der Feder umrissen, ausgetuseht, und sehr'jmlerisch bebandelt. Dieser ISodan war ebenfalls in der ersten HäMtegW 17. Jahrhundeita tbiitig, und leheint älter zu sejn, als der im^ilnstler-liexieon erwähnt«! Adreas Bocdan.
144. Alessandro Badiale, Maler und Radirer von Bologna 1623—1668. Schüler des K. Torre, gründete er den Ruf eines tiieh-
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— tigen Meisters, dessen Werke in Italien zerstreut sind, liierIHndelt es sich aber um ein radirtes Blatt, welches Bartsch P. gr. XIX.P- 225 nicht beschreibt.
Eine vornehm gekleidete Frau im Kniestuck bei einer Tafel, auf
Reicher „ferc" über dem Monogramme Steht. Links neben der Frau."'""tIU man einen Knaben, welcher mit Aufmerksamkeit den Vorgang'brachtet. Dieses seltene Blatt scheint die Krau und den Sohn desKünstlers vorzustellen. II. 4 Z. 2 L. Br. 3 Z. 3 L.
Badiale bediente sieb auch eines aus ABl'', bestehenden Mouo-Brantntes, welches unten folgt.
'45. Andries Both, Maler und Radirer, geb. zu Utrecht 1612, war
; «r-\ Schüler von A. Bloemaert, nahm aber in der
/ \.L. ~7\ Folge den l'eler <le K.'ier zum Vorbilde, mit
_^Q /'.....\ ') ßj «reichen er auf gleichet Höbe steht. Kr ar-
' -i- \* t yjj bettete häufig mit seinem Bruder.lau gemein-•Jjhaftlicb. , indem er die Figuren in die von jenem nach der Weise des«laude Lorrain bebandelten Landschaften malte, so dass die belebendep*>e in schöner Harmonie mit dem Ganzen stimmt. Andreas Both." 1650 in Venedig ertrunken sevn, allein Hüsgen spricht noch von'"'ein Bilde mit der Jahrzahl 1654.
Die Genrebilder dieses Meisters sind selten. Auf einigen findet'l' 11 " die beiden ersten Zeichen. Wir sahen auch eine Zeichnung mitY v Figur eines Bauers, auf welcher das dritte Monogramm vorkommt./*'.'* seinen radirten Blattern steht dieses dritte Zeichen in Verbindung?)' der Sylbe liolh. Zwei von Anton Biedel gestochene Blätter mit den**Pfen eines alten Mannes und einer alten Frau tragen das erste